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Jugend musiziert in Güstrow : Viel Musik und Lampenfieber

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ am Wochenende in Güstrow / Viele Talente aus Güstrow zum Landeswettbewerb

Mit einem Konzert ging gestern Abend der Regionalausscheid des 52. bundesweiten Wettbewerbs „Jugend musiziert“ im Güstrower Bürgerhaus zu Ende. Über das Wochenende hatten mehr als 70 Musikschüler aus der Hansestadt und dem Landkreis Rostock ihre Programme einer Jury vorgestellt.

Mit dabei auch Rahel Fischer, die seit neun Jahren Flötenunterricht an der Kreismusikschule Güstrow erhält. Bei „Jugend musiziert“ ist die 14-Jährige ein „alter Hase“, hat bereits mit großem Erfolg an sechs Regional-, vier Landes- und zwei Bundeswettbewerben teilgenommen. „Vor Auftritten bin ich eigentlich ruhig, aber so ein Wettbewerb ist doch etwas Besonderes, da bin ich schon angespannt“, sagte sie und ging das Programm noch einmal mit Karl Petzschmann, der sie am Klavier begleitete, durch.


Maximale Punktzahl und 1. Preis


Dann war es Zeit für den Auftritt. Maria Pöppelreiter als Vorsitzende der vierköpfigen Jury rief Rahel auf und wünschte ihr viel Glück. Etwa 20 Zuhörer, darunter die Eltern und zwei Freundinnen, waren in die Aula des John-Brinckman-Gymnasiums gekommen, um das kleine Konzert zu hören. Rahel begann mit einer Uraufführung. Ihr Bruder Samuel, einst selbst Schüler an der Kreismusikschule, hatte das Stück „El Gedi“ extra für sie komponiert. „Mit Samuel, der zurzeit in Kanada Mathematik studiert, haben wir über Weihnachten den Klavierpart ergänzt. Aber es ist ein schwieriges Stück, das Rahel viel abverlangt“, weiß Ulrike Bennöhr, Leiterin der Kreismusikschule Güstrow und Rahels Flötenlehrerin. Mit einer flott vorgetragenen Tarantella von Gordon Jacob beendete Rahel ihren 15-minütigen Vortrag. Die Zuhörer spenden langen Beifall; am Abend verkündete die Jury ihr Urteil: Rahel erreichte die maximale Punktzahl, wurde mit einem 1. Preis bedacht und zur zweiten Runde des Wettbewerbs, dem Landesausscheid, delegiert.


Nachwuchsmusiker zum Landesausscheid


Aus den Arbeitsstellen Güstrow und Bützow der Kreismusikschule wurden auch Jette Fischer und Benedikt Seemann (Klavier vierhändig), Frieda Emig, Svenja Holler, Robert Schwanke und Wiebke Lüth (alle Gitarre), Matthes Kuntermann (Blechbläser), Miriam Erle (Klarinette), Ronja Kowalski (Saxophon) und Mala Liebert (Blockflöte) sowie Magnus Vergien und Paul Schulz (Klavier und Violoncello) zum Landeswettbewerb weitergeleitet. „Ein prächtiges Ergebnis, unsere Schüler haben sich toll geschlagen. Auch die Organisation an den drei Spielstätten hat viel Lob bekommen“, resümierte Ulrike Bennöhr als Chefin des Organisationsteams gestern Abend den Wettbewerb.

Mit sieben Schülern war auch die private Güstrower Musikschule Abs bei dem Regionalausscheid„Jugend musiziert“ vertreten. „Solche Wettbewerbe sind wichtig für die Schüler. Sie bereiten sich auf freiwilliger Basis darauf vor, investieren viel Zeit und Kraft, haben aber auch eine zusätzliche Möglichkeit, ihr Können zu zeigen und Praxiserfahrung zu sammeln“, sagte Musikschul-Inhaberin Yvette Kulling, die im nächsten Jahr das zehnjährige Bestehen ihrer Schule feiern kann.

Beim Wettbewerb errangen ihre Schüler erste Preise und Nicole Okonnek und Sophie Charlott Kriedemann (Klavier vierhändig) waren so gut, dass sie sich nun auf den Landeswettbewerb am 21. und 22. März in Schwerin vorbereiten können.

 



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