Stadtfest : Viel Musik, Tanz und mehr

Backspin sorgte für Stimmung – der Markt war ständig mit Menschen gefüllt. Fotos: Sieglinde Seidel
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Backspin sorgte für Stimmung – der Markt war ständig mit Menschen gefüllt. Fotos: Sieglinde Seidel

Güstrower Stadtfest zeigte sich von bester Seite / Gastgeber und Gäste zufrieden

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22. Juni 2015, 06:00 Uhr

Der Himmel hatte ein Einsehen – das Wetter spielte am Wochenende gut mit. Musik bis in die Nacht hinein, ein buntes Bühnenprogramm und viel Vergnügen bot das 23. Stadtfest in der Barlachstadt. Güstrower und Gäste nutzten es aus und feierten kräftig mit.

So viele junge Leute gibt es selten an einem Ort in Güstrow zu sehen, wie sich am Wochenende auf dem Marktplatz trafen. Sie tanzten und sangen mit „Rockpirat“ aus Weimar, die mit Coverversionen der letzten Jahrzehnte und aktuellen Charthits aufwartete. „Einige Leute hatten uns gebeten, diese Band wieder zu engagieren“, erzählt Ulrike Nitschke, die mit der Güstrower Veranstaltungsagentur „pro-show events“ das Fest zum wiederholten Male organisierte.

Zuvor blieb auch am Nachmittag der Himmel freundlich, und so strömten die Leute, um sich die Modenschau anzuschauen oder einen der anderen Programmpunkte zu erleben. Unter anderem hatte ein Baumarkt zum lustigen Handwerkeln aufgerufen. Immer zwei Besucher durften um die Wette Schrauben ins Holz eindrehen und Nägel einschlagen. „Wir bringen uns gern schon seit Jahren beim Stadtfest mit ein“, sagte Marktleiter Wilfried Minich. Später tanzten die Kinder der Line-Dance-Gruppen, die von Kerstin Hill und Christiane Trützschler trainiert werden. Insgesamt sind 45 Schüler der 1. bis 5. Klasse mit von der Partie. Dies zeigt einen Teil der reichhaltigen Freizeitgestaltung, die an der Schule am Inselsee angeboten wird. Dazu kamen dann noch der Chor, die Plattdeutschgruppe und Kinder des Güstrower Karnevalsklubs. Autohäuser präsentierten währenddessen auf dem Platz neue Modelle und auch die Schweriner Volkszeitung hatte einen Stand aufgebaut, der lebhaft besucht wurde. Vergnügen konnten sich Kinder aber auch beim Entenangeln, auf dem Karussell oder im aufgeblasenen Ball.

Ein Höhepunkt seit einigen Jahren ist der sonntägliche Gottesdienst, der von evangelischen Kirchen der Stadt vorbereitet wird. In diesem Jahr unter dem Motto „Ich bin dann mal weg“ stehend, wurde er mit Bläserchor und Theaterstück bereichert. Der Schlusspunkt wurde schließlich noch mit einer Roland-Kaiser-Show gesetzt. Der war zwar nicht persönlich vor Ort, aber Double Torsten Dehnert ließ alle seine Hits noch einmal aufleben.

Insgesamt sind die Organisatoren mit dem Fest zufrieden. „Es hat alles gut geklappt und die Händler sind auch zufrieden“, schätzte Ulrike Nitzschke ein. Somit darf man sich schon jetzt auf die nächste Ausgabe des Festes freuen. Ob wieder unter der gleichen Regie ist noch nicht entschieden.  





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