20 Fragen an… : Viel Freude an Späßen der Minions

20 Fragen an Daniela Kühne / Die Dolmetscherin gibt Sprachkurse an der Volkshochschule und für Flüchtlinge

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30. Januar 2016, 06:00 Uhr

Daniela Kühne wurde 1979 in Schleswig geboren. Nach einigen Jahren im Ausland hat sie in München Dolmetschen und Übersetzen für die Sprachen Deutsch, Englisch und Italienisch mit dem Fachgebiet Jura studiert. Seit 2009 lebt sie in Dudinghausen. 2010 hat sie ihre Firma ‚Sprachendienst Kühne’ gegründet und arbeitet seit sechs Jahren für verschiedene Unternehmen und Einrichtungen z.B. für die Volkshochschule Güstrow und die Universität Rostock. Sie gibt Sprachkurse und hilft in allen sprachlichen Belangen weiter. Seit Ende 2015 gibt Daniela Kühne auch Deutschkurse für Flüchtlinge und erfährt somit aus erster Hand, was für einen langen und schweren Weg diese Menschen hinter sich haben. Ihr Motto: Sprache verbindet. Wir stellten ihr unsere 20 Fragen:

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?

Kühne: In der Küche, ich koche leidenschaftlich gerne. Meine Küche ist der Mittelpunkt des Hauses.
Was würden Sie als Bürgermeisterin in Ihrem Wohnort sofort ändern?

Das ist eine heikle Frage, denn wie jeder weiß ist das leichter gesagt als getan. Mein Wohnort gefällt mir, allerdings ist der Winterdienst immer wieder ein Thema. Ich würde mir wünschen, dass jeder Teil unserer Gemeinde geräumt wird. Ein Fahrradweg wäre auch eine tolle Sache.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?

Man „trifft“ mich meistens in meinem Auto. Da ich viele unterschiedliche Kunden habe, reise ich viel umher.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Zeitungen austragen war meine erste bezahlte Arbeit. Immer dann, wenn mein Bruder nicht konnte oder nicht wollte, habe ich seine Tour erledigt.
Wofür haben Sie es ausgegeben?

Daran kann ich mich nicht erinnern, aber wahrscheinlich für ein Buch oder eine CD.
Was würden Sie gerne können?

Darüber habe ich mir noch nie Gedanken gemacht. Ich bin der Meinung man muss nicht alles können, denn jeder hat seine Fähigkeiten.
Was stört Sie an anderen?

Besonders Unordentlichkeit. Ich hasse es, wenn Sachen liegen bleiben und nicht weggeräumt werden. Ich bin ein sehr positiv eingestellter Mensch, daher finde ich Pessimisten immer etwas anstrengend, denn auch eine vermeintlich negative Entscheidung ist meistens am Ende oder nach einiger Zeit doch positiv.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?

Ich liebe die „Minions“, diese kleinen gelben Figuren. Ich kann immer wieder über sie lachen und meine Freunde schenken mir ab und zu einige verrückte Dinge von den „Minions“.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?

Hmm, keine Ahnung. Ich sollte vielleicht mehr Sport treiben, weniger Fleisch essen, also etwas „gesünder“ leben.
Wer ist Ihr persönlicher Held und warum?

Meine persönliche Heldin ist eine sehr gute Freundin von mir, Birga Hannover-Hannberg. Sie arbeitet seit vielen Jahren bei den Schleswiger Werkstätten in der Hauswirtschaft mit Behinderten zusammen. Ich bewundere ihre Geduld und Besonnenheit. Fast nichts kann sie aus der Ruhe bringen, sie hat immer ein offenes Ohr und stellt ihre eigenen Belange immer an die zweite Stelle.
Welches Buch lesen Sie gerade?

Zur Zeit leider keins, da ich viel arbeite. Allerdings lese ich jeden Morgen verschiedene Tageszeitungen, damit ich für meinen Beruf fit bin.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Es gibt keine, die ich regelmäßig sehe. Wenn ich kann, versuche ich sonntags den „Tatort“ zu schauen.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?

Bei einem Fußballspiel, ich bin leidenschaftlicher Fußballfan. Mit Karneval kann ich nicht so viel anfangen.
Wen würden Sie gerne mal treffen?

Eine gute Frage! Ich würde gerne Dave Grohl von den Foo Fighters treffen, ich mag die Musik und finde, dass er ein toller Musiker ist, mit einer besonderen Ausstrahlung.
Wenn Sie kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?

Definitiv italienische Gerichte, ich habe mehrere Jahre in Italien gelebt und die Küche sehr lieben gelernt.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?

Es gibt einige Lieder die in mir eine Erinnerung hervorrufen. Phil Collins mit „Against all odds“, Oasis mit „Wonderwall“, Bryan Ferry „Slave to love“, um nur einige zu nennen. Welche Erinnerungen verrate ich aber nicht.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?

Ich freue mich immer sehr über die Blumen meiner Schüler und Kunden, denn dann weiß ich: Daniela, du hast deinen Job gut gemacht! In diesem Sinne an alle meine Kunden, Schüler und Studenten: Danke für die Blumen!
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?

Auf jeden Fall noch mindestens ein Mal für mehrere Jahre im Ausland leben. Wo, das kann ich jetzt noch nicht sagen, aber es wird hoffentlich nicht erst in 20 Jahren soweit sein.
Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentnerin?

Das Rentnerdasein ist noch Lichtjahre entfernt von mir, aber ich denke ich werde viel reisen, mein Zuhause genießen und ab und zu ein Glas guten Wein trinken.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?

Jens Schweder vom Güstrower SC 09, ein langjähriger, guter Freund. Er engagiert sich ehrenamtlich im Fußball und opfert seine ganze Freizeit für den Verein, das finde ich einfach toll, denn mit Sport erreicht man sehr viele Menschen: Kinder, Jugendliche, Erwachsene.


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