zur Navigation springen

Hagelschauer sorgt für Unfälle : Video: Gleich vier Crashs auf A19 bei Güstrow

vom

Bei den Unfällen werden vier Menschen verletzt und sechs Autos beschädigt - der Sachschaden geht in die Zehntausende

svz.de von
erstellt am 17.Apr.2017 | 14:03 Uhr

Wegen eines heftigen Hagelschauers hat sich am Ostermontag eine Massenkarambolage auf der Autobahn 19 bei Güstrow ereignet. Daran beteiligt waren laut Polizeiangaben sechs Fahrzeuge, insgesamt vier Insassen wurden zum Teil schwer verletzt.

Wie die Beamten mitteilten, kam es gegen 11 Uhr zu dem Crash zwischen den Anschlussstellen Krakow am See und Teterow auf der A19 in Richtung Rostock. Weil plötzlich ein heftiger Hagelschauer niederging, verloren mehrere Fahrzeugführer die Kontrolle. Insgesamt sechs Autos stießen daraufhin zusammen.

Ein BMW stieß mit einem PKW aus Berlin zusammen, welcher aufgrund der einsetzenden Glätte während des Überholvorgangs plötzlich ins Rutschen kam. Eine Kollision sowohl mit der Schutzplanke, als auch dem daneben fahrenden PKW ließ sich nicht verhindern. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 18.000 EUR.

Infolge der Witterung wurden zwei weitere Verkehrsunfälle aufgenommen, bei denen jeweils ein PKW alleinbeteiligt ins Schleudern gerieten und gegen die Schutzplanke prallten. Der Schaden beträgt 10.000 EUR - beide PKW waren außerdem nicht mehr fahrbereit. Genau gleich erging es einem PKW-Fahrer aus Karlsruhe. Auch dieser geriet ins Schleudern und stieß gegen die Schutzplanke. Auch hier entstand ein Schaden von 10.000 EUR, und der PKW war nicht mehr fahrbereit.

Nach den Unfällen kam ein Großaufgebot an Rettungskräften zum Einsatz. Darunter mehrere Rettungswagen, Notärzte und der Hubschrauber "Christoph 34". Nachdem sich die alarmierten Autobahnpolizisten einen ersten Überblick verschafft hatten, stand fest, dass sich insgesamt fünf Insassen verletzt hatten. Einer von ihnen schwer, vier leicht (darunter zwei Kinder im Alter von 11 und 9 Jahren). Die meisten von ihnen kamen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

Die Strecke wurde während der Unfallaufnahme einspurig gesperrt, die Autobahnauffahrt hingegen vollständig. Der Sachschaden an den Fahrzeugen geht in die Zehntausende. Die polizeilichen Ermittlungen sind aufgenommen worden.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen