Kreisfeuerwehrverband : Verstärkt Einsatzkräfte anwerben

Geehrte Kameraden: Norbert Quandt, Tim Schwanbeck (Bad Doberan), Arnulf Greulich (Bützow), Monique Pröhl (Nienhagen), Holger Gardinger (Bützow), Udo Fischer (Karcheez), Laura Wolf (Charlottental), Robert Eschment (Lambrechtshagen), Hans-Chrstian Gundlach (Tarnow), Detlef Salow (Kröpelin), Rüdi Kreuzmann (Graal Müritz) und Werner Rutenbeck (Bützow, v.l.)
Geehrte Kameraden: Norbert Quandt, Tim Schwanbeck (Bad Doberan), Arnulf Greulich (Bützow), Monique Pröhl (Nienhagen), Holger Gardinger (Bützow), Udo Fischer (Karcheez), Laura Wolf (Charlottental), Robert Eschment (Lambrechtshagen), Hans-Chrstian Gundlach (Tarnow), Detlef Salow (Kröpelin), Rüdi Kreuzmann (Graal Müritz) und Werner Rutenbeck (Bützow, v.l.)

Jahreshauptversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Landkreis Rostock in Linstow

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23. März 2015, 04:00 Uhr

Kreiswehrführer Mayk Tessin bilanzierte auf der Jahreshauptversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Landkreis Rostock am Sonnabend in Linstow ein mit 603 Brandeinsätzen und 590 technischen Hilfeleistungen durchschnittliches Einsatzjahr 2014. Unterdessen setzt Tessin auf die Novellierung des Brand- und Hilfeleistungsgesetz des Landes. Noch in diesem Jahr werde es dazu kommen, gab der Kreiswehrführer bekannt. Mit dem Gesetz hoffen die Kameraden auf die verpflichtende Brandschutzbedarfsplanung einer jeden Gemeinde und auf einheitliche Kriterien zur Gefährdungsanalyse.

Der Kreisfeuerwehrverband vertritt 4167 Aktive und 1036 Ehrenmitglieder in 166 freiwilligen Feuerwehren sowie 1053 Mitglieder in 100 Jugendfeuerwehren. Die Anzahl der Einsatzkräfte sei im vergangenen Jahr um 71 Mitglieder gesunken. „Somit setzt sich der negative Trend leider fort“, sagte Tessin. Bei den Jugendfeuerwehren ist die Anzahl der Mitglieder hingegen um 33 gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen. „Ich appelliere an alle Verantwortlichen, die mit der Feuerwehr in direktem oder in indirektem Zusammenhang stehen, die Anwerbungen um neue Einsatzkräfte weiterhin stetig zu betreiben“, so der Kreiswehrführer. „Gemeinsam müssen wir das direkte offene Gespräch mit den Einwohnern suchen und deutlich machen, dass, wenn die Feuerwehr aufgrund von Mitgliedermangel nicht mehr einsatzfähig ist, auch keine rechtzeitige Hilfe geleistet werden kann.“ Besonders wichtig sei eine gute Jugendarbeit in den Jugendfeuerwehren. „Wir müssen gemeinsam unsere ehrenamtliche attraktive Feuerwehrarbeit nach außen deutlicher darstellen.“

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