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Kluesser Sandhasen : Verein sorgt für Leben in Klueß

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

„Klueßer Sandhasen“ schauten Sonnabend auf zehn Jahre zurück

„Es ist heute wirklich wahr, Klueßer Sandhasen gibt’s 10 Jahr“ – so sang der am Sonnabend als jüngstes Vereinsmitglied aufgenommene Tim Krüger (12) im Häschen-Rap, der extra für die Jahresfeier von Renate Krumpolt gereimt und von Karina Wurm und Sonja Sellnau vertont worden war. Schon dies zeigt: Jedes Vereinsmitglied packt mit an. Nur so ist der Verein in zehn Jahren von einst 23 Mitgliedern auf 60 angewachsen. Es sei dieses „Wir-Gefühl“, so der Vorsitzende Bernd Krumpolt, das auch junge Leute motiviere, bei den „Sandhasen“ mitzumachen.

Für Jürgen Schröder gehört aber auch noch etwas anderes als Freude an der Mitarbeit dazu. „Wir haben einen guten ‚Boss‘, der uns anspitzt, ansonsten würde das nicht funktionieren“, ist er überzeugt. Uta Haselhahn, die seit sieben Jahren zum Verein gehört, hebt das kulturelle Leben hervor. „Wir gehören zu Güstrow, deshalb würde bei uns im Ort sonst nichts passieren“, betont sie. Brigitte Schneider, die seit vielen Jahren als Märchenoma die Kinder in ihren Bann zieht, ist mit Begeisterung dabei. „Die Kinder mögen die Geschichten. Deshalb erzähle ich nicht nur Märchen, sondern auch Geschichten meiner Mutti“, verrät sie. Und auch Klaus Priem ist als Mitglied von Anfang an dabei: „In welchen Dörfern ist sonst noch was los? Deshalb freuen wir uns, den Sandhasen-Verein zu haben.“

Ob beim Sommerfest oder zum Adventsmarkt – um fleißige Helfer braucht sich der Vorsitzende nicht zu sorgen. Auch Nichtmitglieder unterstützen die Aktionen finanziell. Und dies ist auch nötig, denn der Verein hat erst kürzlich den Rasen-Sportplatz zur Pflege übernommen. Dazu wird der Pavillon erneuert. „Darum werden wir im Mai nicht nur zum Schnittertag aufrufen, sondern auch zum Streichtag“, sagt Bernd Krumpolt.



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