Tierschutz : Verein künftig „tierisch mobil“

Schatzmeisterin Carola Mälzer (l.) bekommt von Ursula Wolff den Fahrzeugschlüssel überreicht.  Fotos: Eckhard rosentreter (2)
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Schatzmeisterin Carola Mälzer (l.) bekommt von Ursula Wolff den Fahrzeugschlüssel überreicht. Fotos: Eckhard rosentreter (2)

Tierschutzverein Güstrow und Umgebung empfängt großzügige Spende / Heute Notartermin für eigenes Objekt

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17. Dezember 2014, 20:00 Uhr

Auf eine neue Qualität kann der Tierschutzverein Güstrow und Umgebung seine ehrenamtliche Tätigkeit seit Mittwoch stellen. Für ein nagelneues Fahrzeug konnte Schatzmeisterin Carola Mälzer die Schlüssel entgegennehmen. „Tierhilfewagen“ wird der Renault genannt, ein Pkw mit Kastenaufbau. Abgesperrt mit einem Gitter von Fahrer und Beifahrer können die Mitglieder des Vereins das Auto für die verschiedensten Zwecke nutzen. Natürlich in erster Linie für den Transport von Katzen oder auch mal einen Hund, die dem Tierarzt vorgestellt werden müssen. An den Futterstellen des Vereins lassen sich Katzen künftig leichter einfangen und sofort sichern, ebenso streunende Tiere, auf die Bürger den Verein aufmerksam machen. „Bisher wird das unsere Mitglieder ausschließlich mit ihren privaten Autos. Die sehen dann auch entsprechend aus…“, beschreibt Elke Garbe die bisherigen Möglichkeiten des Tierschutzvereins. Auch der Einkauf von Futter und Streu könne nun mit dem gelb-lila lackierten Fahrzeug abgesichert werden, oder die Kontrollfahrten zu Betreuern, denen Katzen vermittelt wurden. Seinen Werbestand zu öffentlichen Veranstaltungen muss der Verein jetzt auch nicht mehr privat transportieren.

Möglich machten das vorzeitige Weihnachtsgeschenk die Marken Whiskas und Pedigree. „Als Partner des Deutschen Tierschutzbundes stellen wir jedes Jahr fünf Tierhilfewagen bereit. Dieses Jahr war u.a. Mecklenburg-Vorpommern dran, und der Landesverband hat die Güstrower ausgewählt“, berichtet Ursula Wolff vom Engagement der beiden Tierfutterhersteller, die sie zur Schlüsselübergabe in Güstrow vertrat. „Die Mittel für den Betrieb und die Unterhaltung des Autos sind in unserem Budget sichergestellt“, versichert Carola Mälzer.

Heute übrigens ist für die mehr als 90 Vereinsmitglieder noch ein bedeutender Tag: Notartermin, um den Kaufvertrag für die Lange Stege 12 perfekt zu machen. Hier wollen sie perspektivisch eine Quarantänestation für Katzen und ein Freigehege errichten. Für die Bürger soll das Objekt zentrale Anlaufstelle sein. Elke Garbe: „Wir machen ja Tierschutz nicht nur aus Spaß, sondern neben der Liebe zu den Tieren arbeiten wir ja im Interesse der Stadt und ihrer Bürger.“  

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