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Heimatverein Laage : Verein backt viele kleine Brötchen

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Manfred Walter bleibt für weitere zwei Jahre Vorsitzender des Laager Heimatvereins / Großveranstaltungen nicht mehr im Plan

Der Verein der Heimat- und Naturfreunde Laage sieht sich wieder in ruhigem Fahrwasser. Manfred Walter macht weiter. Die Mitglieder wählten den 76-Jährigen erneut zum Vereinsvorsitzenden. Nach dem Austritt von Fritz Abs und dem Rückzug von Christa Hoth verstärken jetzt Dorothea Rudolph und Wolfgang Neick – auch in der Vergangenheit bereits aktiv im Verein – den Vorstand, in dem sich außerdem Susanne Möller und Ingrid Lindemann engagieren.

„Nach 14 Jahren hätte auch mal ein anderer den Vereinsvorsitz übernehmen können“, denkt Walter. Der Bitte, dies weiterhin zu tun, entspreche er aber auch gern. „Es macht doch auch Spaß, gemeinsam zu überlegen und zu organisieren“, erklärt der Vereinsvorsitzende und betont ein „freundschaftliches Miteinander“ im Verein. Sicher habe es im vergangenen Jahr einige Spannungen im Verein gegeben, die sich aus der Absage des Musikantentreffens – eine Großveranstaltung, die der Verein zwölf Jahre lang in Laage organisierte – ergaben. Es habe den Verein nicht zerrissen, so Walter. Sein Resümee des vergangenen Jahres sei dennoch positiv ausgefallen. Er erinnert an zwei literarische und eine musikalische Veranstaltung, an Busreisen nach Rheinsberg und Ratzeburg, an Grillnachmittage, Ausköst (Erntefest) und an vereinsinterne Stammtische, die einen Rahmen für einen ungezwungenen Austausch bieten. Sehr gut angenommen werde der vom Verein ins Leben gerufene plattdeutsche Gesprächskreis. Um die 15 Frauen und Männer treffen sich monatlich, um die plattdeutsche Sprache zu pflegen.


Vorstand berät nächte Woche das Jahresprogramm


„Wir werden keine großen Veranstaltungen vergleichbar mit dem Musikantentreffen mehr veranstalten“, kündigt Walter an. Dazu fehle insbesondere die finanzielle Kraft. „Wir machen nur das, was wir auch finanzieren können“, betont der Vereinsvorsitzende. Mit einer am Mittwoch beschlossenen Erhöhung der Mitgliedsbeiträge von jetzt 40 Euro im Jahr könne man einiges leisten und kleinere Veranstaltungen – öffentlich und vereinsintern – anbieten. Der Verein hat derzeit 29 Mitglieder. Vorgesehen ist u.a. ein literarischer Abend zum 200. Geburtstag von John Brinckman. Auch zwei Busfahrten wolle man wieder organisieren. Ziele seien noch nicht festgelegt. „Der Vorstand trifft sich in der nächsten Woche und stellt das Jahresprogramm zusammen“, kündigt Walter an. Eine Rolle dabei könnte z.B. ein Carl Brath, geb. 1829 in Laage, spielen. Der Apotheker, so informiert der Vereinsvorsitzende, hatte sich in Mecklenburg als Mineraloge etabliert und war 1895 in Zarrenthin, wo er eine Apotheke hatte, gestorben. Die Suche nach Material über Carl Brath habe erst begonnen. Etwas weiter sei man schon mit dem Buch „Erinnerungen an Laage“. Hierfür sei bereits einiges zusammengetragen. Erscheinen soll es 2016 – 800 Jahre nach der ersten urkundlichen Erwähnung von Laage.

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erstellt am 24.Jan.2014 | 17:03 Uhr

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