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Güstrower Bildungshaus : Unternehmen vor Ort finanzieren mit

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Kooperation von Güstrower Bildungshaus und regionaler Wirtschaft bei „LEA“-Projekt

von
erstellt am 25.Jul.2017 | 12:00 Uhr

Langzeitarbeitslose junge Menschen fit machen für den Arbeitsmarkt – das ist das Ziel von „LEA – Lernen, Erleben, Arbeiten“. Seit bereits zwei Jahren läuft das Integrationsprojekt im Güstrower Bildungshaus. „Mit Erfolg“, unterstreicht Geschäftsführer Jens Lahl. Das Besondere bei dem Projekt in Güstrow: „Bei uns ist die Wirtschaft mit im Boot.“ Denn die suche verzweifelt nach Arbeitskräften, so Lahl. „Wir als Bildungshaus fungieren als echtes Bindeglied zwischen Wirtschaft und potenziellen Arbeitskräften“, ist er überzeugt. Unternehmen aus der Region übernehmen die komplette Kofinanzierung des geförderten EU-Projektes. Durch die Beteiligung der Wirtschaft entsteht ein enger Kontakt zwischen den Teilnehmern und den regionalen Unternehmern. „Das unterstützt den Eintritt in den Arbeitsmarkt“, sagt Lahl.

Das „LEA“-Projekt wird jetzt für weitere zwölf Monate verlängert. Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) übergab gestern im Bildungshaus im Heideweg einen Zuwendungsbescheid für die Projektverlängerung in Höhe von knapp 59 000 Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Regionale Unternehmen teilen sich die Kofinanzierung des Projektes in Höhe von insgesamt 50 000 Euro. „Das ist ein herausragendes Engagement“, sagte Glawe. Mit im Boot sind BBM, das Autohaus Wahl, PC-Spezialist sowie der Güstrower Uhrmacher Haase.

Das Projekt setzt auf eine mehrstufige, individuelle Integrationsbegleitung. Die Teilnehmer sollen lernen, ihren Alltag selbstständig zu bewältigen, soziale Kompetenzen zu stärken und Kenntnisse aufzubauen, um für sich eine berufliche Orientierung zu entdecken. Seit dem Projektstart im Jahr 2015 haben 114 junge Menschen „LEA“ durchlaufen. Bisher sind durch das Projekt unter anderem 52 betriebliche Praktika, sechs Vermittlungen in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen und zwei Vermittlungen in betriebliche Ausbildung initiiert worden. In der neue Projektphase sind 60 Teilnehmer geplant, informiert Jens Lahl.

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