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Güstrower Anzeiger

18. November 2017 | 05:52 Uhr

Auszeichnung : Unternehmen mit Weitblick

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Seniorentagesstätte „De gaude Stuuv“ aus Charlottenthal bei Projekt „Top für Job 50+“ ausgezeichnet

„De gaude Stuuv“ in Charlottenthal ist ein Unternehmen mit Weitblick. Dies wurde der Seniorentagesstätte mit einer Auszeichnung vom Bilse-Institut jetzt bescheinigt. Sieben Unternehmen waren innerhalb des Projektes „Top für Job 50+“ für diesen Preis nominiert worden. Sie alle haben nachhaltig etwas für ältere Arbeitnehmer getan. „De gaude Stuuv“ wurde dabei besonders hervborgehoben. Das Projekt „Top für Job 50+“ wird seit einigen Jahren in enger Zusammenarbeit mit den Jobcentern Güstrow und Rostock durchgeführt.

„Uns kommt es nicht aufs Alter an, sondern unsere Mitarbeiter müssen das Herz am richtigen Fleck haben“, sagt Katrin Denckhan (45), Leiterin der Seniorentagesstätte. Für sie war es eine Überraschung, dass ihr Unternehmen ausgewählt wurde. Doch sie weiß auch, was sie an den älteren Arbeitnehmern schätzt. Jedes Jahr habe sie seit 2011 einen Arbeitnehmer über 50 Jahre eingestellt. Den fünften gerade am vergangenen Montag. Insgesamt gehören 15 Mitarbeiter zum Unternehmen. „Die älteren Mitarbeiter bringen das notwendige Verständnis für unsere Senioren auf und haben die Verbindung zum früheren Leben, wissen wie früher Feste gefeiert wurden“, lobt Katrin Drenkhan. Allerdings seien für ihre Tagesstätte ebenso die jungen Mitarbeiter wichtig. Zur Pflege in der Familie gehörten eben alle Generationen.

Vor neun Jahren wurde das Projekt „50 plus“ vom Bundesministerium angeschoben. Seitdem kümmert sich das Bilse-Institut darum, Männer und Frauen auf den ersten Arbeitsmarkt vorzubereiten. Mit verschiedenen Bausteinen sollen sie nicht nur aktiviert, sondern auch motiviert und qualifiziert werden. Bei Menschen, die schon viele Jahre zu Hause sind, sei das nicht einfach. Dennoch gebe es immer wieder positive Beispiele, lässt Institutsleiter Rainer Schätz wissen. Insgesamt seien 680 Teilnehmer bisher gezählt worden, von denen 293 in den ersten Arbeitsmarkt vermittelt werden konnten.

 


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