Leseraktion : Unsere Leser – für die Tafel

Täglich stellen Christine Schörk, Torsten Kelm und Gabriele Kempke (v.l.) Lebensmittel für Bedürftige zusammen.
Täglich stellen Christine Schörk, Torsten Kelm und Gabriele Kempke (v.l.) Lebensmittel für Bedürftige zusammen.

SVZ-Weihnachtsaktion bringt 5500 Euro für Güstrower Tafelverein

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13. März 2014, 06:00 Uhr

Große Weihnachts-Spendenaktion der Leser unserer Zeitung, großer Erfolg: Exakt 5517,22 Euro gehen auf das Konto des Güstrower Tafelvereins! „Das ist eine sehr angenehme Überraschung. Dass so viel zusammenkommt, hätten wir gar nicht vermutet“, freut sich Gabriele Kempke, die Vereinsvorsitzende. Ein Teil des gespendeten Geldes werde der Grundstock für das vorrangige Vorhaben des Vereins. Die Anschaffung eines Kühlautos stehe nach wie vor ganz oben auf der Wunschliste.

Die Sicherung des Objektes gegen Einbruch, ein weiteres wichtiges Vorhaben, werde man hoffentlich schon bald in Angriff nehmen können. Nachdem die Stadtvertretung beschlossen hat, 7000 Euro aus dem städtischen Haushalt bereit zu stellen, wartet man jetzt nur noch auf die Genehmigung des Etats durch die Kommunalaufsicht. Vorher kann die Stadt das Geld nicht freigeben.

Was dann noch verbessert werden müsste, wäre die Zufahrtsituation zum neuen Standort der Tafel am Pfahlweg. Wer dort mit dem Auto auf das Objekt fährt, kann schon mal leichten Bammel bekommen angesichts der etwas abenteuerlichen Wegeführung. Sicherlich eine aufwendigere Arbeit, die da noch zu leisten wäre.

Aber auch der Alltag bleibt ein mühseliges Geschäft für die drei ehrenamtlichen Stammkräfte, ihren „Bürgerarbeit-Kraftfahrer“ und bis zu sieben „Bufdies“, die ein-, zweimal die Woche für die Tafel im Einsatz sind. Trotz regelmäßigen Klinkenputzens bei Märkten in der Region müssen Gabriele Kempke und Christine Schörk vom Vorstand oft feststellen: „Manchmal reicht es nicht.“ Bis zu 700 Menschen in Güstrow und auf Dörfern ringsum sind auf die Tafelspenden angewiesen. „Es werden immer mehr“, konstatiert Kempke. „Deshalb haben wir uns über die Spenden der SVZ-Leser sehr gefreut“, ergänzt Christine Schörk.

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