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Güstrower Anzeiger

22. September 2017 | 20:55 Uhr

Ausstellung : Ungebremste Produktivität

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Manfried Scheithauer zeigt Zeichnungen und Holzdrucke im Lung in Güstrow.

von
erstellt am 15.Feb.2017 | 12:00 Uhr

Erst im vergangenem Jahr würdigte die Barlachstadt Güstrow den Künstler Manfried Scheithauer anlässlich seines 80. Geburtstages mit einer großen Personalausstellung in der Städtischen Galerie Wollhalle. 100 Zeichnungen und Druckgrafiken aus den vergangenen zehn Jahren stellte Scheithauer hier aus – mit großem Erfolg. „Die Ausstellung war gut besucht. Dafür bin ich wirklich sehr dankbar“, sagt er. Und die Ausstellungstätigkeit des 80-jährigen Güstrowers ist weiterhin ungebrochen. Gestern eröffnete er seine neue Schau „Zeichnungen und Holzdrucke“ im Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie MV (Lung) in der Goldberger Straße in Güstrow. Die Arbeiten sind bis Ende Mai hier zu sehen.

Wie immer bei Scheithauers Ausstellungen war der Andrang bei der Eröffnung groß. Der produktive Künstler ist weit über die Region hinaus bekannt und beliebt. Das ganze Jahr hat der 80-Jährige schon verplant. „Ich habe für drei Ausstellungen in diesem Jahr zugesagt“, erzählt Scheithauer. Neben dem Lung zeigt er im Sommer eine Auswahl seiner Arbeiten auf Schloss Grube in der Prignitz. Ab Spätherbst stellt er dann im Krummen Haus in Bützow aus. „Ich habe auch noch eine Anfrage vom Kunstverein Templin gehabt. Aber das wird wohl erst nächstes Jahr was“, sagt Scheithauer.

Über die Anfrage des Lung, eine Ausstellung im Landesamt in Güstrow zu präsentieren, hat sich Scheithauer sehr gefreut. Schließlich malt er seit Jahren in den Kreidebrüchen auf Rügen direkt in der Natur. „Ich habe bei dieser Ausstellung meine Motivauswahl dem Hause angepasst: Landschaften, Küsten, Bäume und Steine“, sagt er. Sechs Kohlezeichnungen und 28 Holzdrucke sind zu sehen, auch Exponate, die Scheithauer in der Wollhalle nicht gezeigt hat. Darunter auch einige Blätter zum Thema Umweltschutz.

Scheithauers künstlerische Produktivität ist ungebrochen. „Ich sitze die meiste Zeit des Tages in meiner Werkstatt“, verrät er. „Das ermöglicht mir vor allem meine Frau.“ Wie immer war auch Gisela Scheithauer bei der gestrigen Ausstellungseröffnung an der Seite ihres Mannes.  

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