Brandungsangeln : Und wieder „Vizesieger“

Das Team „Hechtkönig“: Andreas Schuldt, Jens Ahrend, Frank Weidmann und Alfredo Jodzeck (v.l.). Fotos: Traudel Leske
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Das Team „Hechtkönig“: Andreas Schuldt, Jens Ahrend, Frank Weidmann und Alfredo Jodzeck (v.l.). Fotos: Traudel Leske

Team „Hechtkönig“ konnte sich erneut 2. Platz im Brandungsangeln von 250 Paaren bundesweit erkämpfen

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12. November 2015, 06:00 Uhr

Das Angel-Team „Hechtkönig“ aus Witzin und Güstrow macht wieder mal von sich reden. Beim jüngsten bundesweiten Brandungsangeln im Wettstreit um den 2. DEGA-Tandem-Cup holten sich der Güstrower Taucher Andreas Schuldt und der Witziner Hechtkönig Alfredo Jodzeck abermals den 2. Platz. Und das von diesmal sage und schreibe 250 teilnehmenden Anglerteams bundesweit. Schon im vergangenen Jahr belegten sie einen hervorragenden zweiten Platz. Damals waren 118 Teams zu „schlagen“.


Anlauf auf das oberste Treppchen


Das zweite Paar vom Team Hechtkönig – der Güstrower Taucher Frank Weidmann und der Hobbyangler Jens Ahrend aus Lübberstorf bei Neukloster – landeten im guten Mittelfeld. Jodzeck und Schuldt ganz glücklich: „Wir haben den Sieg zwar ,nur als Zweite’ ganz knapp verpasst. Aber in Anbetracht dessen, dass bundesweit 250 Paare starteten, ist das ein tolles Ergebnis.“ Und sie fügten an, dass sie im kommenden Jahr Anlauf auf das oberste Treppchen nehmen wollen. „Vielleicht gelingt uns das ja, denn die Sieger waren eher Profis und wir die Amateure“, sagt Andreas Schuldt.

Von Alfredo Jodzeck war zu erfahren, dass sie dieses Mal im Angel-Sektor von Elmenhorst eingeteilt waren. Als weitere Sektoren seien Kühlungsborn, Heiligendamm und Börgerende ausgewiesen worden. Sechs Stunden lang, von 16 Uhr bis 22 Uhr, versuchten die Angler ihr Glück. Dabei durfte jedes Team insgesamt mit vier Ruten und mit je maximal zwei Haken pro Rute sein Glück versuchen. „Bedingungen für die Teilnahme am Brandungsangeln sind der Besitz eines Fischereischeines und einer Küstenberechtigung für Mecklenburg-Vorpommern“, so Jodzeck. „Und es dürfen nur natürliche Köder verwendet werden, wie zum Beispiel Wattwürmer, Muscheln oder Krabben.“ Streng verboten sei der Einsatz von Ölen, Pasten oder sonstigen Duftstoffen. Die gefangenen Fische müssen Mindestmaße haben, die stets vor Ort bekanntgegeben werden. Und er erwähnt auch, dass untermaßige Fische schonend ins Wasser zurückgesetzt werden müssen. „Wir kaufen aber noch See-Ringelwürmer als Stopper dazu.“

Die Ausbeute des Zweitsiegers Schuldt/Jodzeck waren 16 Fische, die das Duo angelte, davon elf Flundern und fünf Dorsche.

Seit dem Jahre 2010 sind Schuldt und Jodzeck beim Brandungsangeln dabei. Damals belegten sie auf Anhieb den 3. Platz beim Quantum-Tandem. Im Jahre 2012 holten sie sich beim Super-Cup auf Fehmarn (Quantum) den 3. Platz von insgesamt 50 teilnehmenden Paaren.

Die vier Petrijünger gehen aber auch recht erfolgreich auf Hechtjagd. Besonders Alfredo Jodzeck scheint mit den Hechten einen Pakt abgeschlossen zu haben. Denn er geht nur selten ohne einen Hecht nach Hause. Und das sind stets respektable Kaventsmänner. Sein jüngster Fang hatte die beachtliche Länge von 1,22 Metern.

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