Trendsport : Und ab geht die Post – stehend über’n Inselsee

lea will und emily wendorf vorn v l hinten alexander stauche - anett eggert und christoph weber1

Alexander Stauche und Christoph Weber zeigten Südstadtklub-Kindern „Stand-Up-Paddling“

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11. August 2015, 06:00 Uhr

Was machen diese jungen Leute dort auf dem See? Diese Frage mag sich mancher in den vergangenen Tagen am Inselseestrand gestellt haben. Die Kinder des Südstadtklubs unter Leitung von Anett Eggert haben sich vergangene Woche eine neue Trendsportart zeigen lassen und angeeignet. „Stand-Up-Paddling“ kommt aus Hawaii und ist bereits in den USA weit verbreitet. Nun soll es auch Deutschland mehr und mehr erreichen.

Alexander Stauche (27), gebürtiger Güstrower, hat mit seinem Freund und Geschäftspartner Christoph Weber (25) dieses Projekt für die Kinder Woche angeboten. „Es fördert den Sport und bringt Spaß und gute Laune“, sagt Alexander Stauche.

Lea Will, Emily und Chantal Wendorf sowie Leandra Neumann standen auf diesen aufblasbaren „Brettern“, die einem Surfbrett ähneln, und paddelten über den Inselsee. „Das macht viel Spaß“, waren sich alle einig. Schnell hatten sie die nötige Sicherheit erlangt. Wichtig ist, das Gleichgewicht zu halten. Das wäre bei viel Wind natürlich schwieriger. Aber das Wetter meinte es in jedem Fall gut mit den Kindern.

Alexander Stauche ist in der ganzen Welt unterwegs gewesen und arbeitet derzeit als Surflehrer auf Fehmarn. Mit Christoph Weber und zwei weiteren Mitstreitern betreibt er in Barcelona eine Firma, in der sie sich um Events und deren Online- und Offline-Vermarktung kümmern. Außerdem wollen sie den Online-Shop „Alex surf“ weltweit verbreiten. Seine Liebe zum Wasser aber lernte der 27-Jährige in Güstrow. „Mit fünf Jahren habe ich beim SV Einheit Güstrow das Segeln erlernt“, erzählt er. Seitdem möchte er möglichst viele schöne Stunden auf dem Wasser verbringen.

Christoph Weber stammt aus Landau in der Pfalz. „Wir haben uns in Freiburg kennen gelernt“, erzählt er. Nun haben sie eine Woche lang Güstrower Kindern einen ganz besonderen Sport beigebracht. Nebenbei besuchte Alexander Stauche seine Heimat und genoss die „wunderschöne Natur“.

Für die Kinder des Süd-stadtklubs geht es weiter im Ferienprogramm. Sie haben schon einiges unternommen. Unter anderem wollen sie noch einen Lehmbackofen bauen und zum guten Abschluss ein Floß errichten. Anett Eggert: „Gut, dass wir bei dem schönen Wetter in diesem Jahr zum Strand gezogen sind.“ Am Wasser ließ es sich auch bei 35 Grad gut aushalten.  


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