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Herbstferien im Nup : Umweltpark lockt Ferienkinder

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Woche des Wissens vom 20. bis 23. Oktober im Natur- und Umweltpark Güstrow mit vielen Aktionen / Neue Ausstellung zur Ostsee

Es ist immer ein Höhepunkt in den Herbstferien in Güstrow: der Natur- und Umweltpark Güstrow (Nup) bietet vom 20. bis 23. Oktober die bereits 7. „Woche des Wissens“ an. Täglich ab 11 Uhr startet eine Mitmachaktion für Ferienkinder. „So können die Kinder auch im Herbst noch interessante kleine Tierchen im Hechtgraben keschern und unter die Lupe nehmen, eine Wackelnasenrunde ,drehen’, erfahren was Waldbären oder Eichschweine sind und sich auf den Spuren des Wolfes machen“, sagt Nup-Mitarbeiterin Maren Gläser. Karen Larisch vom Familienbündnis Güstrow unterstützt mit ihrem Team den Nup bei den täglichen Bastelaktionen. Hier kommen Wolle, Filz und Papier zum Einsatz.

Am Montag, dem 20. Oktober, geht es ab 11 Uhr zwei Stunden lang mit Gummistiefeln und Kescher auf die Spur von Wassertieren. Kinder ab sieben Jahren sind dazu eingeladen. Dienstag ab 11 Uhr heißt es im Nup: „Wackelnasenrunde – Tiere hautnah erleben“. Kinder sind zu Besuch bei Kaninchen, Ziegen, Meerschweinchen, Frettchen, Hühnern und Puten und können die Tiere füttern und streicheln. Am Mittwoch, ebenfalls ab 11 Uhr, stehen Waldbeeren, Wildhörnchen und Eichschwein auf dem Programm. Es gibt eine Wanderung zu den Wildschweinen mit Fütterung. Donnerstag geht es ab 11 Uhr auf die Spuren des Wolfes mit Spielen für die Sinne.

Von Montag bis Donnerstag wird kommende Woche, jeweils von 10 bis 16 Uhr, zudem Basteln mit Filz, Wolle und Papier angeboten vom Familienbündnis der Barlachstadt Güstrow. „Die Lange Nacht des Wissens, die für den 23. Oktober geplant war, muss leider aus Krankheitsgründen ausfallen“, informiert Maren Gläser.

Zudem wird nächste Woche im Nup die Fotoausstellung „Ostsee erleben – ,abgrundtiefbunt’“ eröffnet. Ab Dienstag, 15 Uhr, ist sie zu sehen. Uwe Friedrich zeigt erstaunliche Aufnahmen, die er in der Ostsee im künstlichen Riff vor Nienhagen gemacht hat. Man glaubt, dass nur tropische Gewässer eine farbenfrohe Flora und Fauna haben. Aber auch die Ostsee kann recht bunt sein. Im Anschluss an die Eröffnung hält Uwe Friedrich einen Vortrag zum Riff und den Fotos.

Uwe Friedrich, Jahrgang 1967, ist in Güstrow aufgewachsen. Er fotografiert seit seiner Kindheit. 1998/1999 absolvierte er die Forschungstaucherausbildung an der Universität Rostock. Der erste Freiwassertauchgang führte ihn an das damalige Versuchsriff vor Nienhagen. Seit dem ist er von diesem Projekt fasziniert und es lässt ihn nicht mehr los. Für die Landesforschungsanstalt MV arbeitet er seit zehn Jahren im Projekt „Riffe in der Ostsee“. So entstanden sämtliche Motive dieser Ausstellung bei mehr als 100 Tauchgängen am Riff Nienhagen.


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