Frisörhandwerk : Umsetzung des Mindestlohns große Herausforderung

Vier Gesellschafterinnen: Ellen Lobzin, Christine Becker, Regina Grunzig und Kathrin Dethloff (v.l.)
Vier Gesellschafterinnen: Ellen Lobzin, Christine Becker, Regina Grunzig und Kathrin Dethloff (v.l.)

„Es wird einem als kleine Firma nicht leicht gemacht."

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30. Juni 2015, 06:00 Uhr

Auf eine 25-jährige Geschichte schauen die Geschäftsführer der Haarstudio Güstrow GmbH zurück. Aus der 1959 gegründeten PGH (Produktionsgenossenschaft des Handwerks) „Modische Frisur“ war am 2. Juli 1990 die Haarstudio Güstrow GmbH geworden. Das soll am 2. Juli gefeiert werden.

„1990 erfolgte die Gründung mit zehn Gesellschaftern“, erzählt Ellen Lobzin (52), heute mit Regina Grunzig (57) Geschäftsführerin des Unternehmens. Zuvor standen Elke Wachlin und Hannelore Schlüter an der Spitze. „Sie haben für uns den Grundstein gelegt“, so die beiden Geschäftsführer. 24 Mitarbeiter sind derzeit in vier Salons in Güstrow und Lalendorf beschäftigt.

Von Höhen und Tiefen waren die 25 Jahre geprägt. „Es wird einem als kleine Firma nicht leicht gemacht“, sagt Regina Grunzig. Insbesondere war die Umsetzung des Mindestlohns eine Herausforderung. Durch eine besondere Regelung im Frisörhandwerk werden ab dem 1. August nun 8,50 Euro pro Arbeitsstunde gezahlt. Immer schwieriger werde es, gute Lehrlinge zu finden.

Alle Hürden hat das Unternehmen bisher gemeistert und bereits für die Zukunft vorgesorgt. Im Mai 2004 wurden die Jungmeister Kathrin Dethloff (40) und Christine Becker (36) als Gesellschafter ins Unternehmen aufgenommen. „Damit ist die Nachfolge gesichert“, sind sich die Geschäftsführer sicher.

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