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John-Brinckman-Gymnasium : Umgeben von Farbe und Kreativität

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Schüler des Hauptfaches Kunst des John-Brinckman-Gymnasiums Güstrow arbeiten zeichnerisch im Atelier von Henning Spitzer.

Lebensgroße Plastiken aus Gips und farbenfrohe Malereien – Im kleinen Güstrower Atelier von Maler und Bildhauer Henning Spitzer versammelten sich jetzt 15 Schüler des Hauptfaches Kunst des John-Brinckman-Gymnasiums zum gemeinsamen Workshop im Rahmen des Kunstunterrichtes. Neben vielen Informationen zur Arbeitsweise des Künstlers sollten die Schüler natürlich auch selbst ihre künstlerische Seite wecken und zeichnerisch aktiv werden. Mit einfachen Kohlestiften und Papier erschufen sie Porträts, die nach einem Modell gezeichnet wurde.


Am liebsten jede Woche im Atelier


„Ich zeichne und male auch in meiner Freizeit sehr gerne, fahre sogar jedes Jahr in den Sommerferien zu einem zweiwöchigen künstlerischen Sommerkurs. Deshalb habe ich mich auch gefreut, mal etwas Neues auszuprobieren. Und dies in einer völlig anderen Atmosphäre als man sie in der Schule hat“, erzählt die 17-jährige Marie Zerbe. „Wir konnten uns die vollen 90 Minuten auf eine Zeichnung konzentrieren. Ich würde am liebsten jede Woche den Kunstunterricht in das Atelier verlegen, um immer wieder neue Dinge zu lernen und in dieser künstlerischen Umgebung zu arbeiten.“

Auch der 17-jährige Hannes Seefluth ist begeistert von der Unterstützung des Güstrower Künstlers. „Ich finde es gut, dass Herr Spitzer jedem einzelnen konstruktive Tipps gegeben hat, die einem auch wirklich weitergeholfen haben und die man selbst gut nachvollziehen konnte“, resümiert Hannes, den selbst auch viel mit der Kunst verbindet. „Als Kind habe ich oft von meinem Opa diverse Zeichenmittel in die Hand bekommen, um zu malen. Da er selbst ein Künstler ist, hat er mir die Kunst nahe gebracht, Es macht mir einfach Spaß, an Projekten zu arbeiten und das zu visualisieren, was man sich gerade vorstellt oder was man gerade sieht“, erklärt der 17-Jährige. Für Sarah Sahin stellt die Kunst auch einen wichtigen Teil ihres Lebens dar. Die 16-Jährige zeichnet seit vielen Jahren selbst in ihrer Freizeit. „In der Kunst sehe ich meine Chance, auch mal Kritik zu äußern oder einfach etwas darzustellen, das mir wichtig ist und das ich schön finde. Die Kunst gehört zum Leben“, sagt die Schülerin.


Runde Gebilde mit geraden Linien


Henning Spitzer hat versucht, den Schülern besonders stilistische und charakteristische Methoden näher zu bringen, um ihre Porträts noch ansprechender zu machen. Eine Aussage ist ihnen besonders im Gedächtnis hängen geblieben: „Durch gerade Linien ist es durchaus möglich, runde Gebilde entstehen zu lassen.“ Davon konnten sich die 15 Schüler sehr gut überzeugen. Aber nicht nur die Schüler sind begeistert, sondern auch Henning Spitzer selbst, der bereits im dritten Jahr in Folge den kleinen Workshop für den Kunstkurs ermöglicht. „Ich bin dieses Jahr besonders begeistert von den Schülen. Wir haben die Klasse geteilt, damit es nicht so voll wird, aber so kann ich auch auf jeden einzelnen besser eingehen. Es war aber eine hervorragende Arbeitsweise, sehr intensiv. Ich lerne selber“, erzählt der Künstler erfreut und möchte den Schülern des John-Brinckman-Gymnasiums sowie anderen jungen Leuten gerne noch etwas auf den Weg geben. „Ich möchte junge Menschen auffordern oder anregen zu Üben und die Übung als etwas Wunderbares zu sehen, nicht als etwas Notwendiges. Aber auch, dass die Kunst Spaß machen kann und das ist ebenfalls etwas sehr wichtiges“, sagt Henning Spitzer.

 

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