Überfall auf Busfahrerin: Polizei sucht Zeugen

<fettakgl>Der überfallene Reisebus</fettakgl>
Der überfallene Reisebus

svz.de von
28. Januar 2013, 09:57 Uhr

Laage | Nach dem Überfall auf die Fahrerin eines Reisebusses am Sonntag auf der A 19 zwischen den Anschlüssen Laage und Kavelstorf (wir berichteten) hat die Polizei einen Zeugenaufruf gestartet. Die Täter befinden sich auf der Flucht. Kraftfahrer, die am 27. Januar gegen 8 Uhr die A 19 zwischen Laage und Kavelstorf befuhren und den blauen Bus mit auffälligem Seitenmuster und einen dunklen Wagen, möglicherweise einen BMW ohne hinteres Kennzeichen, auf dem Standstreifen stehen sahen und Personen beobachtet haben, werden gebeten sich zu melden.

Der Bus vom Typ Setra Kaesbohrer des Neustrelitzer Busunternehmens Becker-Strelitz-Reisen war Sonntag im Schienenersatzverkehr der Deutschen Bahn zwischen Neustrelitz und Rostock eingesetzt. In Neustrelitz stiegen auch bereits die beiden Täter zu, informiert die Polizei. Als bei einem Zwischenstopp in Waren drei weitere Fahrgäste ausstiegen, war die Fahrerin mit den beiden Tätern alleine im Bus. Gegen 8 Uhr kam es dann zu dem Übergriff der beiden auf die Busfahrerin.

Zwischen den A 19- Anschlussstellen Laage und Kavelstorf bedrohten die beiden die 44-Jährige plötzlich mit einem Messer. Sie zwangen die Frau, auf dem Standstreifen anzuhalten, und wollten ihr dann die Fahrzeugschlüssel abnehmen. Als sie sich trotz mehrfacher Androhung von Gewalt weigerte, schlugen die Männer auf sie ein. Dabei erlitt die Frau erhebliche Verletzungen im Gesicht.

Die Täter forderten dabei die Schlüssel für den Bus. Dabei wurde der 44-jährigen Frau ein Messer an den Hals gehalten. Als diese die Schlüssel nicht ausgehändigte, schlugen die Täter auf sie ein. Sie trug diverse Schwellungen im Gesichts- und Kopfbereich davon.

Den Angaben der überfallenen Frau zufolge, die nach der Attacke zur Behandlung in ein Güstrower Krankenhaus eingeliefert werden musste, hatten beide Schläger einen osteuropäischen Akzent. Der eine Mann soll etwa 1,70 Meter groß, schlank und 20 bis 25 Jahre alt sein. Er trug dunkle Kleidung und eine Bomberjacke mit Kapuze. Der andere Mann ist zwischen 1,70 und 1,80 Meter groß, von kräftiger Gestalt und etwa 30 Jahre alt. Wie sein Kumpan war er ebenfalls dunkel bekleidet und trug eine Bomberjacke mit Kapuze.

Nach einer ambulanten Behandlung konnte sie das KMG-Klinikum Güstrow jedoch wieder verlassen. Hinweise an die Kripo Sanitz unter Telefon 03 82 09/440 oder jede andere Polizeidienststelle.

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