Güstrow : Überfall am Güstrower Markt

Mittwoch früh gab es auf dem Güstrower Markt noch stumme Zeugen des Vorfalls vom Vorabend.
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Mittwoch früh gab es auf dem Güstrower Markt noch stumme Zeugen des Vorfalls vom Vorabend.

Rivalität unter Geschäftsinhabern mit Migrationshintergrund.

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31. Mai 2017, 21:00 Uhr

Blutig endete eine Auseinandersetzung in der Güstrower Innenstadt am Dienstagabend zwischen rivalisierenden ausländischen Mitbürgern. Dabei wurden zwei Männer gegen 19 Uhr am Markt angegriffen und teilweise gefährlich verletzt. Ein 31-Jähriger wurde brutal mit dem Kopf gegen die Hauswand an der Ecke Markt/ Domstraße gestoßen, noch am Boden liegend getreten und mit einem spitzen Gegenstand an der Schulter verletzt. Sein 28-jähriger Begleiter wurde ebenfalls geschlagen und getreten. Die Täter – die Polizei geht von drei Beteiligten aus –, die von Zeugen als „aus dem arabischen Raum stammend“ beschrieben wurden, konnten flüchten.

Beobachtern, die auf anderen Kanälen über einen SEK-ähnlichen Einsatz äußern, widerspricht die Polizei. Beamte und zwei Streifenwagen der Güstrower Polizeiinspektion hätten den Ort des Geschehens zur Hilfeleistung für die Opfer und zur Beweisaufnahme mit allerdings größerem Aufgebot gesichert. Die Kriminalpolizei habe Ermittlungen aufgenommen. „Wir sind massiv dabei, die Umstände und Hintergründe aufzuklären“, sagte Gert Frahm, Sprecher der Polizeiinspektion Güstrow, der SVZ. Was genau passiert ist, sei schwierig zu ermitteln, wobei auch sprachliche Barrieren eine Rolle spielten. Woher genau die Stichverletzung rührt und von was für einem Gegenstand, sei noch unklar; eine Tatwaffe sei nicht gefunden worden.

Nach bisherigen Erkenntnissen soll wohl eine geschäftliche Konkurrenz „Grund“ für den Angriff gewesen sein. Nach SVZ-Informationen soll der Hauptgeschädigte, der kürzlich in Güstrow ein Geschäft eröffnet hat, schon im Vorfeld des Angriffs bedroht worden sein, angeblich, weil er aus einem Konkurrenzgeschäft einen Mitarbeiter abgeworben haben soll. Es gebe offensichtlich Aufklärungsbedarf, wie man sich bei aller Konkurrenz rechtskonform verhält, heißt es bei der Polizei.

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