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SVZ-Wochenend-Interview : Über die Kunst und das Leben…

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

20 Fragen an Inge Illge: Die Künstlerin aus Diekhof gibt den Mecklenburger Landschaftskalender heraus.

von
erstellt am 17.Jun.2017 | 12:00 Uhr

Inge Illge nimmt seit 2008 jedes Jahr an „Kunst offen“ zu Pfingsten teil – immer in der alten Schlosskapelle in Diekhof. In Diekhof wurde sie auch 1948 geboren. Nach einer Fotografie-Ausbildung bei Potsdam arbeitete Inge Illge in Ateliers in Güstrow. Von 1980 bis 1987 war sie Mitglied im Fotoclub Güstrow und beteiligte sich an verschiedenen Fotoausstellungen. Schließlich machte die Diekhoferin eine Berufsausbildung zur Bibliotheksassistentin und arbeitete bis 1991 in der Zentralbibliothek Diekhof. Nach Schließung der Dorfbibliothek lernte sie Grafikdesgin. 1994 machte sich Inge Illge selbstständig mit der „Buch+ Kunst-Buchhandlung“ in Laage. 2004 übergab sie die Buchhandlung in die Hände eines Nachfolgers, der sie bis heute führt. Seit diesem Jahr ist Inge Illge selbstständig mit ihrer Firma „Foto-Galerie-Text“ und gibt den Mecklenburger Landschaftskalender heraus, organisiert Ausstellung, fertigt Fotos für Bücher, Zeitschriften oder private Zwecke an.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Illge: Auf unser Terrasse mit den wunderschönen Blumen – immer mit einem Buch in der Hand. Ab und zu am Ostseestrand auf dem Darß.
Wenn Sie morgen Bürgermeisterin wären, was würden Sie in Ihrem Wohnort als erstes ändern?
Vielleicht ein paar Straßenlaternen mehr aufstellen, damit man abends auch noch spazieren gehen kann. Ansonsten, denke ich, dass der Bürgermeisterposten nicht so einfach ist und habe Hochachtung.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?

Zu Hause oder in einem netten Café in einer Stadt.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Mein erstes Geld habe ich für das Kartoffelsammeln in der LPG während der Schulzeit erhalten.
Wofür haben Sie es ausgegeben?

Ich habe solange gespart, bis es für einen schicken Badeanzug reichte.
Was würden Sie gerne können?

Ich würde gerne Cello spielen können.
Was stört Sie an anderen?

Wenn jemand bei dem kleinsten Hindernis aufgibt und kein Durchstehvermögen aufbringt.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?

Ich lache gern und habe mit meinen beiden Töchtern den gleichen Humor, so dass wir manchmal lachen, bis die Tränen kommen. Am meisten lachen wir über Wortverwechslungen.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?

Ich habe mir vorige Woche eine Hose gekauft, die ich wohl nie anziehen werde.

Wer ist Ihr persönlicher Held und warum?

Einen persönlichen Helden hab ich nicht, aber ich mag Menschen, die außergewöhnliche Lebenswege beschreiten und ihren Gefühlen folgen.
Welches Buch lesen Sie gerade?

Ich lese „In den Wäldern Sibiriens – Tagebuch aus der Einsamkeit“ von Sylvian Tesson, einem jungen Franzosen. Ein sehr kluges Buch!

Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?

Fast nie verpasse ich Regionales aus Mecklenburg-Vorpommern vom NDR. Ansonsten sehe oft Kultursendungen von Arte.

Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Weder noch, obwohl mein Mann sehr Fußball begeistert ist.

Wen würden Sie gerne mal treffen?

Da kann ich keinen bestimmten Menschen nennen. Ich treffe gern Leute, mit denen man interessante Gespräche führen kann, über Kunst, Politik und das Leben überhaupt.
Wenn Sie kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Bei uns kochen beide, ich wohl mehr griechisch, mein Mann eher deutsch.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?

Mit Abba-Liedern, nach denen man so wunderbar tanzen kann.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Ich erinnere mich an viele kleine gebastelte und gezeichnete Geschenke von meinen drei Enkeln. Ich hab sie alle aufgehoben und mich sehr gefreut.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?

Ein kleines Buch mit Landschaftsfotos und Versen dazu herausbringen.
Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentnerin?

Ich befinde mich ja bereits mittendrin, ich beschäftige mich mit Fotografie, gehe gern spazieren, lese viel und verbringe gern Zeit mit den Kindern und Enkeln, um nur einige Dinge zu nennen.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Dirk Stüdemann aus Knegendorf, die gute Seele des Ortes. Er arbeitet für die Gemeinde und ist immer freundlich und hilfsbereit. Auch über seine Arbeitszeit hinaus.





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