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Landkreis Rostock : Trend im Kreistag: CDU stärkste Kraft

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Nach 124 Wahllokalen von 273: SPD verliert – AfD und Freie Wähler gewinnen

svz.de von
erstellt am 25.Mai.2014 | 22:30 Uhr

Wenn sich der Trend nach den Ergebnissen aus 124 von 273 Wahllokalen weiter entwickelt, könnte die CDU der Gewinner der Kreistagswahl sein. Demnach hatten zu dem Zeitpunkt die Christdemokraten 42,2 Prozent der Stimmen. Das sind 13,3 Prozent mehr als 2011. Sie würden nach dem Ergebnis im Kreistag, der 69 Sitze hat, neun dazubekommen und hätten dann 29. „Aber Güstrow ist noch nicht dabei“, wertete Torsten Renz, CDU-Kreisvorsitzender, den Moment zurückhaltend. Wir werden vermutlich noch einige Prozente verlieren, aber wohl klar die Kreistagswahl gewinnen und auch auf allen anderen Ebenen gut abschneiden. Darüber sind wir sehr zufrieden“, so Renz.

Zugewinn hatten zu dem Zeitpunkt nur noch zwei Parteien bzw. Wählervereinigungen. Die Alternative für Deutschland – 2011 ohne Ergebnis – kommt nach 124 Wahllokalen auf 3,3 Prozent, was zwei Sitze ausmacht. Ebenfalls dazugewonnen haben die Freien Wähler: 1,8 Prozent, was jetzt 4,3 Prozent und einen Sitz mehr ausmachen würde (bis jetzt zwei).

Der Verlierer zu dem Zeitpunkt war die SPD mit 17,5 Prozent der Stimmen. Das sind 12,7 Prozent und neun Sitze weniger. Zwölf Genossen würden demnach nur noch im Kreistag sitzen. Bei der Kreistagswahl 2011 war die SPD noch die stärkste Kraft mit 30 Prozent und 21 Sitzen. SPD-Kreisvorsitzende Stefanie Drese wollte gestern Abend gegenüber unserer Redaktion aber noch nicht vom „großen Verlierer“ sprechen. „Wir hoffen auf die Städte“, sagte sie. Und sie denkt an die Landratswahl, wo der Sieg für Sebastian Constien auch dort entscheiden wurde. Wenn es aber im Trend so bleiben sollte, könne die SPD natürlich nicht zufrieden sein, so Drese.

Geringfügig verlieren die Linken bei 124 Wahllokalen (17,6 Prozent, minus 2,0 und ein Sitz weniger, jetzt 12) und die Bündnisgrünen (4,9 Prozent, minus 2,5 Prozent und ein Sitz weniger, jetzt 4). Die FDP kommt auf 3,5 Prozent. Das sind zwar 1,2 Prozent weniger, aber es würde bei 3 Sitzen bleiben. Matthias Kohlstedt für die AUF-Partei und Reinhard Dettmann als Einzelbewerber könnten sich eventuell auch ihren Sitz im Kreistag wieder gesichert haben. Die rechtsextreme NPD lag bei 3,2 Prozent, 0,8 Prozent weniger, was einen Sitz (bisher 3) weniger bedeuten würde.

Die Wahlbeteiligung lag bei 42,9 Prozent.


 

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