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Güstrower Anzeiger

16. Dezember 2017 | 21:46 Uhr

20 Fragen an... : Traum von Reiten in Namibia

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

20 Fragen an Ulrike Beseler, Kunsthandwerkerin in Hinzenhagen

Ihre kindliche Leidenschaft für Natur und Tiere hat sich Ulrike Beseler auch nach ihrer Berufsausbildung mit Abitur zur Zootechnikerin bewahrt. Doch nach dem Abitur fesselte sie ein Praktikum am Töpferhof Craman in Römhild in Thüringen für den Lebensberuf. Nach dem Keramik-Studium an der Fachschule für angewandte Kunst in Heiligendamm eröffnete sie 1982 in Hinzenhagen ihre Werkstatt, die sie bis heute betreibt. Sie hatte diverse Ausstellungen im In- und Ausland und illustrierte das Buch „Der Fall schwarze Eule“. Seit 2000 stellt die heute 56-jährige Kunsthandwerkerin zweimal jährlich – Pfingsten und zum 1. Advent – jeweils drei Tage in ihrer Galerie aus, die sich in ihrer ständig offenen (Anmeldung erwünscht) Werkstatt in Hinzenhagen befindet. Seit 1987 ist die gebürtige Berlinerin Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (heutiger BBK), seit 20 Jahren im Kunsthandwerkerbund M-V. Die Mutter zweier Kinder wohnt mit ihrem Lebensgefährten in Mamerow.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Beseler: Im Sommer auf jeden Fall in unserer Sitzecke vorm Geflügelgehege, wir nennen den Platz „unser Hühnerkino“.
Was würden Sie als Bürgermeisterin in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Ich würde mich mehr für eine echte Nachhaltigkeit im Umgang mit unserer Natur und Umwelt einsetzen.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Vormittags in meiner Keramikwerkstatt, nachmittags bei der Arbeit im Garten und bei meinen Tieren.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Mit Kartoffelsammeln.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Wenn mein Gedächtnis mich nicht trügt, für Süßigkeiten und Bücher.
Was würden Sie gerne können?
Alles das, was ich kann, noch besser.
Was stört Sie an anderen?
Bigotterie, Ignoranz und Selbstgefälligkeit.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Über eines meiner Pferde, welches gierig in eine große Zucchini biss in dem Glauben, es wäre eine Runkelrübe. Der Imbiss wurde umgehend verärgert ausgespuckt.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Wahrscheinlich als ich mich auf diese Fragen eingelassen habe. Die klingen einfach, sind aber schwer zu beantworten. Es sollte wirklich jeder mal für sich probieren.
Wer ist Ihr persönlicher Held und warum?
Eigentlich alle Menschen mit Herzenswärme, die sich einbringen, ohne gleich zu fragen, was sie davon haben.
Welches Buch lesen Sie gerade?
Zum wiederholten Mal „Der leere Spiegel“ von Jan Willem van de Wetering.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Den Wetterbericht mit Stefan Kreibohm und die Tagesschau.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Leider kann ich die Begeisterung für keine von beiden Veranstaltungen teilen.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Wenn er noch leben würde, Mahatma Gandhi.
Wenn Sie kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Da bin ich völlig offen und neugierig. Von jeder Reise bringe ich auch kulinarische Eindrücke mit und probiere zu Hause. Doch klassische deutsche oder mecklenburgische Rezepte wie mit Backpflaumen gefüllte Schweinerippen bereite ich genauso gern zu wie ein orientalisches Phantasiegericht.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
„Am Brunnen vor dem Tore“ gehörte zu den Liedern, welche die Mutter uns manchmal zum Einschlafen vorsang.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Zu Weihnachten in meinem siebenten Lebensjahr bekam ich von meiner Oma aus Lüneburg eine Puppe. Die war sehr groß und wunderschön, sie hatte sogar echte Haare und Klappaugen mit langen Wimpern.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Mit meinen Freundinnen eine Reiterreise in Namibia machen.
Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentner?
Da wird sich nicht viel ändern zur Gegenwart. Solange meine Kraft reicht, will ich in meiner Keramikwerkstatt arbeiten und meine kleine Farm bewirtschaften.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Meiner Tierärztin Anna Immich aus Vietgest, die ihre Arbeit auch mit großer Hingabe macht und wohl auch als Berufung sieht.











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