SVZ-Serie 20 Fragen an… : Traum von Reise durch den Regenwald

Silvia Tänzler ist vermutlich mit einem grünen Daumen geboren.
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Silvia Tänzler ist vermutlich mit einem grünen Daumen geboren.

Silvia Tänzler ist Inhaberin der Güstrower Baumschule.

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18. Juni 2016, 05:00 Uhr

Silvia Tänzler ist Inhaberin der Güstrower Baumschule am Bärstämmweg und Gärtnerin in dritter Generation. 1998 wagte sie die Neugründung der Baumschule. Geboren ist Silvia Tänzler 1965 in Güstrow. Sie absolvierte hier die damalige Wilhelm-Pieck-Schule in der Bistede, ließ sich in Rostock zur Facharbeiterin für Garten- und Landschaftsbau ausbilden, studierte in Mühlhausen und qualifizierte sich so zum Dipl. Ing. (FH) für Garten- und Landschaftsbau. Seit 2005 ist sie Mitglied im Pomologenverein, seit 2011 im Prüfungsausschuss für die Berufsausbildung Gärtner in der Fachrichtung Baumschule.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Da gibt es keinen genauen geografischen Punkt, irgendwo in der Natur wo es ruhig ist.
Was würden Sie als Bürgermeisterin in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Ich würde versuchen mehr für die kleinen und mittelständischen Unternehmen tun, damit diesen ein Überleben ermöglicht wird und die Innenstadt nicht immer weiter ausstirbt.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Zu 90 Prozent in der Baumschule, egal an welchem Wochentag, die restlichen zehn Prozent meiner Zeit will ich für keinen erreichbar sein.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
In meiner Erinnerung mit dem Sammeln von Kartoffelkäfern. Ich wurde schon früh an die Gartenarbeit herangeführt. Ich habe für jeden abgesammelten Käfer einen DDR-Pfennig bekommen.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Wahrscheinlich für Süßigkeiten.
Was würden Sie gerne können?
Das ist schwierig zu beantworten. Da ich zeitlich sehr ausgelastet bin, steht der Wunsch, etwas Neues auszuprobieren, sehr weit im Hintergrund. Ich würde gern mit Tieren arbeiten, z.B. selber Kutsche fahren.
Was stört Sie an anderen?
Ignoranz, Unehrlichkeit, Unpünktlichkeit und Gleichgültigkeit.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Wahrscheinlich über meine beiden Kater Rudi und Klara. Ja, Klara ist auch ein Kater, hab ich aber erst bei der Kastration gemerkt.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Ob es unvernünftig war, weiß man immer erst hinterher, zum Zeitpunkt des Geschehens war es sicher in Ordnung. Man betreibt an seinem Körper oft Raubbau und hofft, dass es sich nicht eines Tages rächt.
Wer ist Ihr persönlicher Held und warum?
Held? Kann ich nicht sagen. Es gibt einige Personen, die ich als Vorbild habe, die viel in ihrem Leben geleistet haben und trotzdem auch noch Zeit für andere haben. Also Helden des Alltags.
Welches Buch lesen Sie gerade?
„Kinder der Freiheit“ von Ken Follett. Ein Schriftsteller der sehr spannend schreibt und immer versucht, in seinen Romanen Geschichte zu erzählen, gepaart mit Geschichten des Alltages.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Ist mir zwar fast peinlich, aber Sonntagabend, 18.50 Uhr, die Lindenstraße. Es gibt nicht viele Folgen, die ich verpasst habe.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Heute, weder noch. Ich war sicher schon bei beiden, aber jetzt steht mir nach beiden nicht mehr der Sinn.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Da fällt mir keine bestimmte Person ein. Es ist für mich immer spannend neue Leute kennen zu lernen und dabei nicht nur die äußere Fassade zu sehen, sondern den Menschen dahinter.
Wenn Sie kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
In genau dieser Reihenfolge. Wenn ich mal Zeit und Lust habe zu kochen, dann teste ich auch gern mal was neues aus.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Es gibt viele schöne Erinnerungen, bei denen aber nun nicht immer eine Musik dabei war, wie z.B. die Geburt meines Sohnes. Jede Zeit hat seine Lieder gehabt und war auf ihre Art schön. Ich höre sehr gerne Rosenstolz, aber auch bei Rammstein kann ich sehr gut abschalten.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Es gab viele schöne Geschenke, die ich bekomme habe. Ein ganz tolles war zu meinem 50. Geburtstag. Es war eine Ballonfahrt und so toll, dass ich es sofort wieder machen würde und auch weiter empfehlen kann.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Eine Reise durch den Regenwald mit der ganzen Schönheit der Natur, aber auch das Nordkap sind so Reiseträume, die ich habe. Ich würde gerne auch ein Arboretum anlegen, wofür ich aber eine große Fläche und noch mehr Mittel bräuchte.
Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentnerin?
Die Rentner, die ich kenne, haben niemals Zeit, genau wie es das Sprichwort sagt. Also mache ich mir da keine Gedanken. Irgendwas wird es immer zu tun geben.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Den ehemaligen Lehrer Reinhard Eiserle. Er ist ein aufrichtiger Mensch, der sich auch ehrenamtlich sehr engagiert.












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