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Güstrower Anzeiger

20. Oktober 2017 | 16:13 Uhr

20 Fragen : Traum von Fahrt mit 01-Dampflok

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

20 Fragen an Michael Fengler, Sprecher des Landkreises Rostock.

von
erstellt am 23.Jul.2016 | 12:00 Uhr

Michael Fengler (35) ist Pressesprecher des Landkreises Rostock. Er ist im vorpommerschen Pasewalk geboren und dort in der Nähe aufgewachsen, studierte in Rostock ziemlich lange und von Arbeit unterbrochen Anglistik/Amerikanistik und Politikwissenschaften, später noch berufsbegleitend „Medien und Bildung“. Er war Mitgründer des Lokalradios Lohro in Rostock und war als Radioreporter, Nachrichtenredakteur und Produzent in Rostock und Berlin bei verschiedenen privaten und öffentlich-rechtlichen Sendern tätig, zuletzt beim NDR. Er lebt mit seiner Familien ländlich im Landkreis Rostock.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
An einem stillen See in der Nossentiner-Schwinzer Heide, die direkt an meinen Wohnort grenzt.
Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Gemeinsam mit der Gemeinde Wege finden, um die finanzielle Lage zu verbessern. Sonst ist der kleine Ort sehr lebenswert mit tollen Nachbarn.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Beim Einkaufen im Baumarkt.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Ich habe nach der Schule als Packer in einem Supermarkt in Löcknitz gearbeitet.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Eine sehr leckere Tiefkühlpizza, eine Fantasy-Bücherreihe und Musik.
Was würden Sie gerne können?
Geduldig sein.
Was stört Sie an anderen?
Egoismus.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Meinen mittleren Sohn, der voller Wonne in Modder gebadet hat.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Da muss ich mal meine Frau fragen.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
David Bowie und Freddie Mercury. Zwei ungewöhnliche Männer, die als Künstler die Welt verändert haben.
Welches Buch lesen Sie gerade?
„Das Kapital im 21. Jahrhundert“ von Thomas Piketty, derzeit spannender als ein Roman und sehr fordernd.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Game of Thrones, die Tagesschau und das NDR Nordmagazin. Genau genommen verpasse ich die aber online nicht, einen Fernseher habe ich nicht. Was ich sehen möchte, finde ich in Mediatheken und Streamingdiensten.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Weder noch. Büttenreden mag ich nicht und meine Fußballkarriere war kurz und höchst erfolglos. Ich höre gern die Bundesligakonferenz im Radio, treffen würde man mich aber viel eher bei Konzerten.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Barack Obama zum Basketball spielen.
Wenn Sie selbst kochen: was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Das, was meiner Familie und mir schmeckt und das ist bei mir außer rohen Tomaten so ziemlich alles. Das können gerne die frische grobe Bratwurst vom Fleischer in Krakow am See, Fisch aus Lohmen, eine Tüte voll mit Burgern und Pommes, Pizza, Grüne-Bohnen-Eintopf nach Muttis Rezept, dick belegte Stullen oder italienisch inspiriert zubereitete Köstlichkeiten aus dem eigenen Garten sein.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
„Ich werde jede Nacht von Ihnen träumen“, gesungen von Johannes Heesters, denn dazu habe ich zuerst mit meiner Frau auf unserer Hochzeit getanzt.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Eine Armbanduhr, die mir mein Opa Heinz geschenkt hat. Die ist stehen geblieben als er gestorben ist und hat nie wieder funktioniert. Das fasziniert mich bis heute.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Im Führerstand einer 01-Dampflokomotive bei Höchstgeschwindigkeit mitfahren und die Pfeife ziehen, bis die Ohren klingeln.
Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentner?
Mit Zeitung und Zigarre auf meiner Veranda, festen Schuhen beim Wandern in Feuerland, beim Last-Minute-Reisebingo am Flughafen, mit klugen Ratschlägen für meine Kinder, engagiert in Kirche und Vereinen.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Heleen Vermij aus Kirch Kogel. Sie kam aus den Niederlanden hierher und engagiert sich sehr in der Gemeinde.












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