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Güstrower Anzeiger

20. November 2017 | 07:07 Uhr

Traum vom hohen Norden

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

20 Fragen an Jürgen Poleratzki / Der Krakower setzt sich insbesondere für die Belange der Senioren ein

Jürgen Poleratzki war jahrelang das Gesicht des Seniorenbeirates in Krakow am See. Inzwischen gab er den Vorsitz aus gesundheitlichen Gründen ab, bleibt aber dabei. Jürgen Poleratzki ist 1946 in Düver bei Demmin geboren. Er lernte in der Forstschule Klueß, arbeitete als Forstfacharbeiter und Lehrausbilder und wollte irgendwann Förster werden. Es kam anders. Nach dem Wehrdienst wurde er Offizier und blieb bei der „Truppe“ bis September 1990. Ein völlig neuer Lebensabschnitt begann mit Arbeit im sozialen Bereich. Er leitete das Familienwohnheim in Laage und 13 Jahre lang die Nachsorgeeinrichtung für Alkoholkranke „Haus-Einkehr“ in Bossow.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Das sind die Seepromenade und der Rundweg um den Krakower See.
Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Bei mir gäbe es einmal jährlich Einwohnerversammlungen in der Stadt und den Ortsteilen als Informationsveranstaltung.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Auf der Straße, bei den Menschen in den Einrichtungen der Wohlfahrtsverbände und in der Natur.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Ich habe als Kind beim Bauern auf dem Feld gearbeitet.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Für ein Kofferradio „Sternchen“.
Was würden Sie gerne können?
Die Computertechnik beherrschen.
Was stört Sie an anderen?
Unsachlichkeit, Unehrlichkeit, keine Toleranz, fehlendes Unrechtsbewusstsein und Unpünktlichkeit.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Als der Familienhund Cobo sich eine Entenkeule vom gedeckten Weihnachtstisch holte und diese hinter der Couch genüsslich verspeiste.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Ich hatte den Sicherheitsgurt nicht angelegt, als ich die Einladungen für den Seniorenbeirat überbrachte. Es kostete mich 30 Euro.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Für mich ist der Mensch, der sich für sozial Schwache, Pflegebedürftige aller Bereiche, in der Sterbehilfe und für Menschen in Not einbringt, ein Held.
Welches Buch lesen Sie gerade?
Peter Scholl-Latour: Die Welt aus den Fugen, Betrachtungen zu den Wirren der Gegenwart.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Das NDR-Nordmagazin, die Tagesschau und Sendungen des Bildungsfernsehen.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Weder noch, beides sehe ich lieber im Fernsehen.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Altkanzler Helmut Schmidt.
Wenn Sie selbst kochen: was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Das Kochen ist nicht mein Ding. Ich sorge dafür, dass die Zutaten da sind.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Am Tag der Hochzeit erklang der Gefangenenchor aus Nabucco.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Es ist ein aus Holz geschnitztes Bild eines Rehbocks, das ich zu meiner bestandenen „Jägerprüfung“ von meiner Schwiegermutter bekam.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Eine Reise mit dem Schiff nach Norwegen und in die Masurische Seenplatte.
Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentner?
Ich genieße viele kulturelle Angebote, reise, lese, arbeite an der Lebensgeschichte meiner Eltern und engagiere mich im Seniorenbeirat der Stadt.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Katrin Drenkhan, Geschäftsführerin der Tagespflege in Charlottenthal. Sie ist engagiert, beschäftigt junge sowie auch Mitarbeiter jenseits der 50.


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