20 Fragen : Traum vom Haus am Meer

Vielfältig sind Martina Stuhrs Aufgaben im Wohnhaus in der Kastanienstraße, hier in der Küche.
Vielfältig sind Martina Stuhrs Aufgaben im Wohnhaus in der Kastanienstraße, hier in der Küche.

20 Fragen an Martina Stuhr – die sich in einem Güstrower Wohnhaus um Menschen mit Behinderung kümmert

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28. Juli 2019, 05:00 Uhr

„Als Wohnbereichsleiterin des Wohnhauses für Menschen mit Behinderung in der Kastanienstraße trägt sie dazu bei, Güstrow zu einem besseren Ort zu machen.“ Das sagt der Zahnarzt Matthias Höpcke über Martina Stuhr. Mit vier Geschwistern in einer großen Familie aufgewachsen, in der sie immer für ihre drei jüngeren Brüder gesorgt habe, sei schon frühzeitig bei ihr der Berufswunsch entstanden, sagt die 54-Jährige Erzieherin, die heute ihren Lebensmittelpunkt in Rövershagen hat, selbst über sich. Redakteur Eckhard Rosentreter stellte Martina Stuhr unsere 20 Fragen zum Wochenende.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?

Immer am Meer!

Wenn Sie morgen Bürgermeisterin wären, was würden Sie in Ihrem Wohnort als erstes ändern?
Ich würde einen schönen Spielplatz errichten lassen und Maßnahmen anordnen, um den täglichen Stau auf der B 105 aufzulösen.

Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Bei einem Kaffee in der „Blauen Boje“ in Markgrafenheide oder bei der Arbeit.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Während der Studiums als Erzieherin in einem Kinderferienlager.

Wofür haben Sie es ausgegeben?
Für einen Kassettenrecorder.

Was würden Sie gerne können?
Segeln und Standardtanz.

Was stört Sie an anderen?
Gier, Intoleranz, Arroganz und Humorlosigkeit.

Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Ich lache täglich gern und oft und zum Teil über scheinbar ganz banale Alltagssituationen. Auch über mich selbst kann ich immer noch lachen.

Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Ich buchte im Internet Veranstaltungskarten, ohne mich im Vorfeld über die Seriosität des Anbieters zu informieren – und habe dafür Lehrgeld gezahlt.

Wer ist Ihr persönlicher Held und warum?
Ich bewundere kluge Menschen, die sich ihre Natürlichkeit und Bodenständigkeit bewahren.

Welches Buch lesen Sie gerade?
„Riss: Mein Leben zwischen Hymne und Hölle“ von Fred Sellin und Christian Schenk

Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Das Nordmagazin.

Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?

Beim Fußball.

Wen würden Sie gerne mal treffen?
Ich habe ständig Begegnungen mit Menschen, die ich schätze und mit denen ich gern Zeit verbringe, um mit ihnen fröhliche und auch traurige Momente zu erleben und zu teilen. Das ist mir wichtig.

Wenn Sie kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?

Von allem etwas.

Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
„Mit einem Taxi nach Paris“ – damit verbinde ich Freizeit und Leichtigkeit.

An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Es gibt kein spezielles Geschenk. Ich freue mich, mit Menschen, die mir nahe stehen, eine gute Zeit zu verbringen – sei es ein gutes Konzert, „Grill den Henssler“ oder ähnliche Events. An solche Momente erinnere ich mich ausgesprochen gern.

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Ein Haus direkt am Meer mit einer großen Terrasse.

Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentnerin?
Ich möchte das Rentenalter gesund und agil erreichen, mir schöne Begegnungen schaffen und reisen.

Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Andrea Seidler. Sie ist Inhaberin der Godewind-Apotheke auf dem Distelberg und begleitet unsere Einrichtung, das „Wohnhaus Kastanienstraße“, bereits seit vielen Jahren mit hoher Kompetenz und Freundlichkeit.













 

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