SVZ-Wochenend-Interview : Traum vom Fliegen und Transsib

Lothar Reißenwebers Lieblingsinstrument ist die Klarinette.
Lothar Reißenwebers Lieblingsinstrument ist die Klarinette.

20 Fragen an Lothar Reißenweber.

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20. Januar 2018, 12:00 Uhr

Ob beim großen Konzert im Güstrower Ernst-Barlach-Theater oder im musikalischen Duo beim Weihnachtsbaumverkauf in Lüdershagen: Lothar Reißenweber ist aus der Musikszene in der Region nicht wegzudenken. Unzählige Projekte leitet der 44-Jährige an der Kreismusikschule, reichhaltig ist sein individuelles Programm auf größeren und kleineren Veranstaltungen der verschiedensten Art. Geboren wurde Lothar Reißenweber 1973 in der Hansestadt Anklam. Seine Schulzeit bis zum Abitur verbrachte er in der Hansestadt Stralsund. Es folgte ein Klarinettenstudium an der Hochschule für Musik in Weimar, danach war Reißenweber Ensemblemitglied der Neubrandenburger Philharmonie. Seit mittlerweile über 17 Jahren ist er an der Kreismusikschule Güstrow tätig, unterrichtet Klarinette und leitet Bläserklassen sowie das SBO, das Symphonische Blasorchester. Zuhause ist der Musiker aus Leidenschaft im Hoppenrader Ortsteil Kölln.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Mein Lieblingsplatz momentan ist die Hafenresidenz in Stralsund mit Blick auf die Insel Hiddensee.
Wenn Sie morgen Bürgermeister wären, was würden Sie in Ihrem Wohnort als erstes ändern?
Die Vervollständigung des Radweges Güstrow – Krakow am See würde ich sofort durchsetzen.

Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Bei kulturellen Veranstaltungen in der Region mit dem Sinfonischen Blasorchester der Kreismusikschule Güstrow, mit dem Klarinettenensemble oder auch mit dem Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Krakow am See.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Mein erstes Geld verdiente ich mit Auftritten im Blasorchester der Hansestadt Stralsund.

Wofür haben Sie es ausgegeben?
Ich glaube für eine Levis 501.

Was würden Sie gerne können?
Mein Traum aus der Kindheit ist das Segelfliegen. Direkt hinter meiner Schule war der Segelflugplatz Prohn.

Was stört Sie an anderen?
Autofahrer, die keine Rücksicht auf Fahrradfahrer nehmen.

Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Über den Film „Mortdecai“ mit Johnny Depp und Gwyneth Paltrow.

Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
In der Weihnachtszeit gab es zu viele leckere Entenangebote, die ich nicht ausschlagen konnte.

Wer ist Ihr persönlicher Held und warum?
Otto Liliental, weil er mutig seinen Traum vom Fliegen gelebt hat.

Welches Buch lesen Sie gerade?
Von Reinhold Messner „Berge versetzen“.

Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Im Winter schaue ich gerne Skispringen.

Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Bei der Karnevalsfeier mit der Blaskapelle in Krakow.

Wen würden Sie gerne mal treffen?
Carlos Kleiber würde ich gerne bei einem Konzert erleben dürfen.

Wenn Sie kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Da ich durch meine Lehrtätigkeit kaum Zeit habe zum Kochen, gehe ich mittags gerne ins „Verdura“, oder auch in andere Gaststätten Güstrows

Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Es ist kein Lied, sondern das 4. Klavierkonzert von Beethoven und die Unvollendete von Schubert.

An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Mein Mifa-Fahrrad mit Fünfgangschaltung von meinen Eltern zur Jugendweihe.

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Mit der Transsibirischen Eisenbahn nach Wladiwostok und weiter über die Bering-Straße nach Alaska.

Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentner?
Als Musiker im Blasorchester.

Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Uta Zorbas vom Bioladen „Himmel und Erde“, weil sie sich konsequent für gesunde Lebensmittel einsetzt.








 

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