20 Fragen an… : Traum: einmal aufs Dach der Welt

Die heimische Terrasse ist einer von Peter Krügers Lieblingsplätzen.
Die heimische Terrasse ist einer von Peter Krügers Lieblingsplätzen.

20 Fragen an Peter Krüger, der früher im Jugendklubhaus wirkte, später in der „Oase“, und jetzt den Ruhestand genießt

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08. März 2014, 06:00 Uhr

Der gelernte Autoschlosser Peter Krüger (66) wurde in Hohen Sprenz geboren. Schon in seiner Lehre in der Firma „Emil Dähn“ KG in Güstrow war er im Jugendklubhaus im Klubrat, später Leiter des Hauses. Es folgten FDJ und Gewerkschaft „bis zum bitteren Ende“, danach Selbstständigkeit und „viele interessante Versuche“. Ab 2000 bis 2010 hat er den Aufbau und die Entwicklung der „Oase“ als Leiter Marketing mitgestaltet. Seit 2010 ist der Rentner Reiseleiter bei „Güstrow Club Reisen“. Und jedes Jahr im November sieht man ihn auf der Bühne als Moderator der „Super-Oldie-Party“.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Ich habe mehrere. Gerne bin ich zu Hause auf der Terrasse, liebe es auch mit meinem Bruder Karl auf die Jagd zu gehen, und der Alte Strom in Warnemünde hat für mich einen besonderen Reiz.
Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Natürlich gibt es in jeder Stadt Dinge, die man verändern kann. Die Erhaltung des Jugendklubhauses in der Rostocker Straße wäre so ein Wunsch von mir gewesen. Außerdem finde ich, dass in punkto Sauberkeit noch viel getan werden muss.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Bei den unterschiedlichsten Veranstaltungen in unserer Stadt. Außerdem liebe ich Saunabesuche, arbeite im Reisebüro Güstrow-Club-Reisen und liebe die Natur.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Da ich in Hohen Sprenz geboren bin – natürlich mit Arbeit auf dem Feld, Kartoffeln sammeln.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Ich habe es gespart, um später ein Motorrad zu kaufen.
Was würden Sie gerne können?
Ein Musikinstrument spielen, am liebsten Saxophon, weil das meine Frau so liebt.
Was stört Sie an anderen?
Gleichgültigkeit, Unehrlichkeit, Neid und Arroganz.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Über lustige Passagen und Bilder bei „WhatsApp“.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Unvernünftig bin ich fast täglich. Ich ernähre mich nicht immer gesund, treibe oft zu wenig Sport und halte mich nicht immer an die guten Vorsätze von Silvester.
Wer ist Ihr persönlicher Held und warum?
Meine Helden sind nicht die bekannten Persönlichkeiten, sondern Menschen die sich in ehrlicher, ehrenamtlicher Tätigkeit um unser aller Wohl mühen.
Welches Buch lesen Sie gerade?
Von unserem plattdeutschen Heimatdichter Rudolf Tarnow „Burrkäwers“ .
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Sehr ungern die Tagesthemen, und ich sehe gern Naturbetrachtungen, und gegen einen guten „Tatort“ habe ich auch nichts einzuwenden.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Eher beim Fußball. Auch wenn Hansa zurzeit nicht den besten Fußball spielt, so schlägt mein Herz nach wie vor für diesen Verein.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Ich würde gerne die Puhdys mal wiedersehen. Mit ihnen verbinden mich viele schöne persönliche Erinnerungen im Jugenklubhaus.
Wenn Sie kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Das Kochen übernimmt meine Frau, da kommen natürlich deutsche Gerichte aber auch hin und wieder etwas Italienisches auf den Tisch.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Das „Sierra Madre“, immer wieder gern gehört auf der Winterskitour durch die Dolomiten.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Von meinem Enkel Charlie 2007 ein Glücksbringer. Das war zu einer Zeit, als ich besonders viel Glück benötigte, und es scheint, dass er es auch gebracht hat.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Die kann ich hier gar nicht alle aufzählen, und sicher werden wir auch nicht alle erfüllen können. Dazu gehören Reisen mit der Familie und Freunden. Mit meinem Schwiegersohn will ich schon lange mal auf das „Dach der Welt“. Aber wie schon gesagt: Vieles bleibt ein Traum.
Wie gestalten Sie Ihre Freizeit als Rentner?
Ich kann mir die Zeit ohne Aufgaben nicht vorstellen. Im Reisebüro begleite ich gerne unsere Busreisen, organisiere Angeltouren, liebe unsere Radtouren mit Freunden und lerne immer wieder mit meiner Frau andere Länder und Leute kennen. Im Winter geht’s auf die Piste, im Sommer an den Strand. Das ist für mich Freizeit.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Christian Möller. Er ist Vorsitzender der DRK-Wasserwacht und engagiert sich sehr für das Kinderschwimmen in den Kitas.







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