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Schulhofcheck : Traum: Bäume und ein Teich auf dem Schulhof

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Klecks macht den Schulhof-Check (2. Teil): der Schulhof des Grundschulteils Am Inselsee

Nachdem Klecks den gemeinsamen Schulhof der Fritz-Reuter- und der Thomas-Müntzer-Schule unter die Lupe genommen hat, ist diesmal der Grundschulteil der 5. Regionalschule, der Schule am Inselsee, an der Reihe.

Schulleiterin Irmtraut Herrmann: „ Die Schule am Inselsee gibt es seit 1975. Der Schulhof der Grundschule, wie wir ihn heute vorfinden, wurde 1998 erbaut. Seit da an versuchen wir den Hof ständig zu sanieren und zu modernisieren. Die Fläche wird überwiegend in den Pausen und vom Hort unserer Schule benutzt. Auf unserem Hof finden sich zwei Klettergerüste, eine große Betonfläche zum Spielen und eine große Rasen- und Sandfläche um zu Toben und für sportliche Betätigungen.“ Weiter spricht sie von den positiven Aspekten des Schulhofes: „Ein wichtiger Punkt ist, dass es neben und hinter dem Schulhof keinen direkten Verkehr gibt. So entsteht eine Ruhe, die die Schüler in ihrer Pause wirklich optimal nutzen können um sich zu sammeln und nach dem Unterricht durchzuatmen. Besondere Spielmöglichkeiten bestehen im Hort, da dort auch Roller, Liegeräder und vieles mehr für den Schulhof ausgegeben werden können. Natürlich haben wir den Wunsch neue Spielgeräte zu besorgen, jedoch sind das hohe Kosten die durch die Anschaffung entstehen würden.“

Moritz Stephan (8), Paul Metz (9) und Cindy Podack (8), Schüler aus den dritten Klassen, meinen, dank der großen Fläche gebe es genügend Spielmöglichkeiten. Vor allem, so Cindy, werde Abwerfeball und mit Reifen gespielt. Dennoch haben sie Verbesserungsvorschläge. Übereinstimmend sagen sie: „Wir brauchen mehr Bäume!“ Cindy bekräftigt: „Es wird im Sommer oft sehr heiß und wir haben nicht so viele Schattenplätze. Da würden Bäume schon helfen.“ Moritz fügt noch einen anderen Aspekt hinzu: „Viele wissen gar nicht, wie man mit Pflanzen umgeht. So könnte man auch lernen, wie man sich in der Natur verhält und wie man Bäume pflegt.“

Paul äußert einen weiteren Kritikpunkt: „Zwischen den Büschen und im Schulbeet liegt manchmal Müll. Deswegen harke ich da auch öfter mit ein paar Freunden, damit der Schulhof schön aussieht.“ Außerdem sagt er, dass ein weiteres Klettergerüst und ein Garten von Vorteil wäre.

Wie würden sie denn selbst ihren Traum-Schulhof gestalten? Ein Muss wären Obstbäume und ein Teich. Moritz träumt von einem Tiergehege, Volleyballfeld, einem kleinen Geisterschloss und Freizeitpark. Paul hätte gern eine Teilung in Schul- und Hortbereich, neue Klettergerüste, eine richtige Fahrbahn für kleine Kinderautos und ein Labyrinth – das wäre für ihn perfekt. Für Cindy kämen noch ein Bällebad und ein Fernseher hinzu.

Irmtraut Herrmanns Vorstellungen, die einer Schulleiterin: „Für mich muss ein Schulhof verschiedene Altersstufen unterbringen und viele Sitzecken bieten. Sowohl sonnige und schattige Ecken und die Nutzung eines Klassenzimmers an frischer Luft wären für mich ideal. Die Spielgeräte sollten naturbelassen sein und so die Kreativität der Schüler fördern.“

 

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