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Wemag : Traktor rammt bei Parum Hochspannungsleitung

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Am Mittwoch ist ein Landwirt mit seinem Traktor gegen 16.25 Uhr in einen Mast einer 110-kV-Freileitung auf dem Abschnitt zwischen Boldebuck und Parum gefahren. Die Hochspannungsleitung Güstrow–Brüel 1, an der auch das für Windeinspeisung errichtete Umspannwerk Tarnow angeschlossen ist, wurde sofort vom Stromnetz getrennt und geerdet, informiert die Wemag Netz GmbH.

Die Sicherungssysteme hätten ordnungsgemäß gearbeitet, heißt es weiter. „Das ist der Grund dafür, dass es keine Personenschäden gab. Der Landwirt wurde nicht verletzt. Er selbst hat die Netzführung über den Unfall informiert“, sagt Diana Kuhrau, stellvertretende Pressesprecherin der in Schwerin ansässigen Wemag-Unternehmensgruppe. „Alle Haushalte in der Region um Güstrow konnten ohne Unterbrechung mit Strom versorgt werden, da rechtzeitig auf andere nicht betroffene Versorgungsleitungen umgeschaltet werden konnte.“

Der 110-kV-Freileitungsmast ist jedoch stark beschädigt. Mitarbeiter der Wemag waren bereits Mittwoch mit Spezialisten vor Ort und trafen erste Sicherungsmaßnahmen. Die Wemag Netz GmbH arbeitet gemeinsam mit ihren Dienstleistern an der Schadensbehebung. Das Umspannwerk Tarnow blieb in der Nacht zu Donnerstag abgeschaltet, es ging gestern Vormittag wieder in Betrieb.

Die Wemag Netz GmbH aus Schwerin betreibt ein Versorgungsnetz für elektrische Energie in Westmecklenburg sowie in Teilen von Brandenburg und Niedersachsen. Das Netzgebiet umfasst ca. 8000 Quadratkilometer. Etwa 15 000 Kilometer Leitungen dienen hier der sicheren Stromverteilung.

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