MV-Tag 2016 : Traditionell und innovativ

Anette und Erik Herrmann präsentieren das Bäckerhandwerk auf Märkten und kommen mit ihrem mobilen Backofen auch gern zum MV-Tag nach Güstrow.
Anette und Erik Herrmann präsentieren das Bäckerhandwerk auf Märkten und kommen mit ihrem mobilen Backofen auch gern zum MV-Tag nach Güstrow.

Handwerker stellen sich beim MV-Tag im Güstrower Schlossgarten vor.

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13. Juni 2016, 21:00 Uhr

Lebendiges Handwerk wollen die beiden Handwerkskammern – Schwerin und Ostmecklenburg-Vorpommern – beim MV-Tag vom 8. bis 10. Juli im Schlossgarten in Güstrow präsentieren. „Wir haben mit unseren Ständen im Schlossgarten den schönsten Platz“, schwärmt Jakob Gelz, MV-Tag-Projektleiter bei der Handwerkskammer Schwerin. Er kündigt traditionelles und innovatives Handwerk an und lädt zum Schauen, Diskutieren und Ausprobieren ein.

Präsentieren wird sich u.a. die Bernsteingalerie. „Bernstein steht insbesondere für die Ostseeküste und das Land insgesamt“, erklärt Gelz und nennt weiterhin eine Reinigungsmittel- und Gebäudereinigungsfirma, die Textilgestalterin Angelika Heinath aus Woggersin, die Frima Cepa-design aus Greifswald und die Tischlerei Mobili Art aus Klein Schwaß. „Sehr spannend und speziell ist auch immer der Uhrmacher Conny Schröder“, kündigt Gelz an. Er komme mit vielen auch alten Uhren, habe viel zu erzählen und zu zeigen. „Der Mann ist ein Künstler“, sagt der MV-Tag-Projektleiter. Ein Höhepunkt der Handwerke-Meile sei fraglos auch das Grabower Backhus. Erik Herrmann kommt mit seinem mobilen Backofen, in den dem Brot und Gebäck gebacken werden.

Stets von vielen Gästen umringt sei aus Erfahrung auch der Stand der Schornsteinfegerinnung, betont Gelz. „Wir bringen ja auch Glück“, erklärt der Güstrower Schornsteinfeger Heiko Karmoll, der als Sprecher der Schornsteinfegerinnung des Landes mit von der Partie sein wird. Einen kleinen Schornsteinfeger als Glückbringer werde man an die Besucher verteilen. „Wir sind zusammen mit den Dachdeckern an einem“, berichtet Karmoll. Gezielt werde man über das Handwerk, über Energieeinsparung und Rauchmelder mit den Besuchern ins Gespräch kommen.

Selbstverständlich wird auch die Kreishandwerkerschaft mit ihren Innungen im Schlossgarten sein. „Wir wollen zeigen wir attraktiv Handwerk sein kann“, betont der Projektleiter. Schließlich gebe es neben den traditionellen Betrieben auch Hightech-Unternehmen. Der Handwerksbereich sei stets auf der Suche nach Nachwuchs. Also werde man über die Ausbildung, über Weiterbildungen und die Meisterausbildung informieren. „Eine große Herausforderung ist in den nächsten Jahren die Unternehmensnachfolge. Auch darauf wollen wir aufmerksam machen“, hebt Gelz weiter hervor. Eine ganze Reihe von Handwerkern würden in den nächsten Jahren in den Ruhestand gegen und einen Unternehmensnachfolger suchen, was sich oft problematisch gestalte. „Wir freuen uns auf viele Besucher und wollen gern Rede und Antwort stehen“, sagt Gelz.

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