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Bützow/Güstrow : Tonnenweise Salz und Sand gebunkert

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Schon jetzt warnen Wetterexperten vor einem erneuten eiskalten Wintereinbruch. Die Straßenmeistereien und Bauhöfe haben bereits tonnenweise Salz und Sand eingebunkert.

svz.de von
erstellt am 03.Nov.2011 | 09:14 Uhr

Schon jetzt warnen Wetterexperten vor einem erneuten eiskalten Wintereinbruch – der dritte außergewöhnlich kalte Winter in Folge. Die Straßenmeistereien und Bauhöfe in der Region sehen sich gut gerüstet, haben bereits tonnenweise Salz und Sand eingebunkert. Allein 5000 Tonnen sind es beim Straßenbauamt Güstrow. „Zudem haben wir eine Salzreserve von 15 000 Tonnen im Rostocker Hafen“, sagt Burkhard Kohn, stellvertretender Leiter des Straßenbauamtes. 10 000 Tonnen würden bei einem normalen Winter ausreichen. „Da dürfte nichts passieren“, so Kohn.

Für 1450 Kilometer Bundes-, Landes- und Kreisstraßen ist das Straßenbauamt Güstrow im Landkreis Rostock und in Teilen des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte verantwortlich. Um die Kreisstraßen kümmert sich das Straßenbauamt nur im alten Landkreis Bad Doberan. Mit 28 eigenen Fahrzeugen, 31 angemieteten sowie 13 Radladern für eventuelle Schneeverwehungen will das Straßenbauamt den gesamten Bereich im Winter abdecken. „Je nach Erfordernis können wir im Zwei- oder Dreischichtsystem arbeiten“, sagt Kohn. Das Streusalz lagert in sechs Straßenmeistereien: Pastow, Kröpelin, Güstrow, Teterow, Demmin und Stavenhagen. Weitere Winterstützpunkte sind untere anderem Bützow und Fahrenholz.

Gut aufgestellt für den Winter sieht sich auch Burkhard Krause, Leiter des Amtes für Straßenbau und Verkehr im Landkreis Rostock, der sich um 617 Kilometer Kreisstraßen zu kümmern hat. „300 Tonnen Salz haben wir in den beiden Kreisstraßenmeistereien in Güstrow und Teterow eingelagert“, sagt er.
„Der Bauhof Bützow ist gut auf den Winterdienst eingestellt. Die gesamte Technik ist einsatzbereit, die Bevorratung mit Streukies und Streusalz abgeschlossen“, sagt auch Pressesprecherin Gabriele Behning. 30 Tonnen Kies seien auf dem Bauhof gelagert. Hinzu kämen 27 Tonnen Streusalz in Säcken. Außerdem, so die Stadtsprecherin, seien 90 Tonnen Streusalz in den Silos der Straßenmeisterei Güstrow vom Straßenbauamt Güstrow gelagert, auf die der Bauhof ebenfalls Zugriff habe.

Etwas zurückhaltender ist man in Schwaan. „Wir verfügen noch über Streugut vom letzten Winter“, sagt Hauptamts- und Ordnungsamtsleiter Klaus Burzlaff. Bereits besprochen sei, dass Streusalz kurzfristig geordert werden könne. Die Technik sei noch nicht montiert, die Anbaugeräte lägen aber bereit, so dass bei Bedarf schnell gehandelt werden könne. Ein Schiebeschild sei neu angeschafft worden. Somit könne in Schwaan mit zwei Fahrzeugen Winterdienst gemacht werden. Der Schwaaner Bauhof werde ausschließlich im Innenstadtbereich tätig. Auch in den Gemeinden des Amtes, so schätzt Burzlaff ein, sei man auf den Wintervorbereitet. Alle Gemeinden hätten entsprechende Verträge mit Landwirten und anderen Unternehmen abgeschlossen.

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