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Güstrower Anzeiger

17. Dezember 2017 | 22:35 Uhr

Nach SVZ-Bericht : Tonnen über Nacht entsorgt

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Überraschende Wendung in Schwaan: Die mit Bauschutt gefüllten Fässer wurden am Wochenende von Unbekannt entfernt

Eine Überraschung erlebte gestern Schwaans Bürgermeister Mathias Schauer. „Die 80 Fässer sind weg“, informierte er. Offensichtlich eine Reaktion auf den SVZ-Artikel. Vergangene Woche hatte die Stadtverwaltung bei einer Begehung eines Grundstücks an der Beke neben unzähligem Unrat unter anderem auch knapp 80 blaue Tonnen entdeckt. Diese scheinbar mit Bauschutt gefüllten Fässer waren von Unbekannten gegenüber von Bootshäusern abgestellt worden (SVZ berichtete). Die Fläche gehört der Stadt, hier sollte also eigentlich bis auf Erlen nichts weiter stehen.

Nun hat offenbar jemand eingelenkt und einen Teil der Fläche bereinigt. „Vorne am Weg ist nun alles weg“, berichtet Schauer. Er vermutet, dass die unbekannte Person, die hier Unrat abgelagert hatte, diesen nun selbst beseitigt hat.

Ein erster positiver Schritt in der Problematik. Dennoch bleibt weiter viel Abfall liegen. „Wir werden versuchen, mit den Pächtern Kontakt aufzunehmen“, so Schauer weiter. Er möchte die positive Entwicklung fortführen. Denn neben den Müllbergen gibt es auch mit den Pachtverträgen Probleme. Für nur acht der 18 Grundstücke gibt es gültige Verträge. Diese müssen erneuert werden, da sie teils nicht mehr dem aktuellen rechtlichen Stand entsprechen. Zudem liegen die Grundstückspreise pro Quadratmeter weit unter dem üblichen Satz. „Wir sind dabei, das zu klären“, so der Bürgermeister.

Die Entsorgung der Tonnen bleibt der Stadt nun zwar erspart. „Wir sehen aber zu, dass wir prüfen, ob es ordnungsgemäß entsorgt wurde“, versichert Schauer. Aufmerksam auf den Zustand an den Bootshäusern wurde die Stadtverwaltung, nachdem die Nutzer eben jener Häuser sich gemeldet hatten. Der Boden kann viele der Erlen, die am Weg entlang der Bootshäuser wachsen, kaum mehr halten. Ein Baum ist bereits umgestürzt. Hier muss vermutlich bis zu 40 Prozent des Baumbestandes entfernt werden.

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