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Güstrower Anzeiger

11. Dezember 2017 | 12:25 Uhr

Güstrow : Tierischer Kindersegen im Wildpark

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Nachwuchs gab es in dem Tierpark unter anderem bei den Eichhörnchen, Moorschnucken und den Uhus

von
erstellt am 30.Apr.2017 | 05:00 Uhr

Still und heimlich sind vor rund sechs Wochen Jungtiere bei den Eichhörnchen geboren. Sie kommen nackt, taub und blind auf die Welt und werden die ersten Wochen im sogenannten Wurfkobel versorgt und gesäugt. Die Jungenaufzucht bei den Eichhörnchen übernehmen die Weibchen. Noch ist es den Tierpflegern nicht gelungen, die genaue Anzahl des Nachwuchses auszumachen.

Mittlerweile sind die kleinen Nager gelegentlich außerhalb des sicheren Unterschlupfs unterwegs und hüpfen flink von Ast zu Ast. Dank ihrer muskulösen Hinterbeine sowie der beweglichen Finger mit den langen Krallen ist ihnen dies spielerisch möglich. Die Anlage der Eichhörnchen ist begehbar, sodass es durchaus vorkommen kann, dass die erwachsenen Tiere dem Besucher schnell mal über Kopf und die Schulter springen oder am Hosenbein zupfen. Sie leben aber nicht alleine in der Voliere. Steinkäuze, Fasane und Tauben sind ihre Mitbewohner.

Auch im Eulenwald gibt es Nachwuchs, wenn auch beinahe inkognito: Das Uhu-Weibchen ist kaum zu sehen, sitzt gut geschützt in einer Mulde unter einem Baum. Das Männchen ist immer in ihrer Nähe, passt auf und verteidigt sie und ihren gemeinsamen Nachwuchs. Etwa 34 Tage wurde gebrütet, vor rund zwei Wochen sind drei kleine Uhu-Küken jeweils im Abstand von zwei Tagen geschlüpft. Sie werden von Tag zu Tag größer, bleiben jedoch vorerst in ihrem Nest und werden von ihrer Mutter gewärmt. Neben den Uhus leben auch Waldohreulen und Waldkäuze im Eulenwald des Güstrower Tierparks.

In den Wiesenwelten gab es ebenso Grund zur Freude: Zwischen dem 12. März und 14. April kamen insgesamt sechs Moorschnucken zur Welt, die auf ihrer großzügigen Koppel ausreichend Auslauf bekommen und die Besucher erfreuen. Die Moorschnucken gehören zu den bekannten Heidschnucken, sind jedoch weiß und hornlos. Der Name ist Programm, denn Moorschnucken sind bestens an das Leben im feuchten Moor angepasst.

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