zur Navigation springen

Technisches Hilfswerk : THW will noch effektiver helfen

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Helfervereinigung des Technischen Hilfswerks Güstrow engagiert sich für verbesserte Ausstattung des THW-Ortsverbandes

von
erstellt am 13.Mai.2014 | 06:00 Uhr

Auf die Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) ist Verlass: Bei Hochwasser und anderen Katastrophen sind sie stets zur Stelle und packen mit an. Damit ihre Einsätze auch weiterhin erfolgreich verlaufen, bemüht sich der THW-Ortsverband Güstrow nun um eine Allzweckpumpe. „Die Anschaffung einer neuen Pumpe ist für uns wichtig, weil wir Schritt halten wollen mit der neuesten Technik“, sagt Daniel Klaeske, Vorstandsvorsitzender der THW-Helfervereinigung in der Barlachstadt. Das Problem sind die Kosten: Die neue Pumpe kostet etwa 3000 Euro. Eine Summe, die der Ortsverband nicht selbst tragen kann. „Wir sind alle Ehrenamtliche und die Arbeit ist in den vergangenen Jahren schwieriger geworden“, so Klaeske.


Helferverein bemüht sich um Spenden


Genau an dieser Stelle setzt der THW-Helferverein an. Die 22 Mitglieder haben es sich u. a. auf die Fahne geschrieben, dem Ortsverband bei der technischen Ausstattung unter die Arme zu greifen. Die Anschaffung einer neuen Pumpe ist ihnen ein besonderes Anliegen. Einerseits würde ein moderneres Gerät die Kompetenzen der Helfer stärken. Auf der anderen Seite würde auch die Ausbildung eine neue Qualität erreichen. „Es ist wichtig, dass das THW alle Einsatzbereiche abdecken kann“, sagt Klaeske.

Um genau das zu realisieren, wirbt der Helferverein in Güstrow nun aktiv um Spenden. „Wir können einen Teil selbst finanzieren, aber wenn wir es schaffen würden, einen Großteil durch Spenden abzudecken, wäre das sehr schön“, so Daniel Klaeske. Bislang standen den insgesamt 25 Helfern des Güstrower Ortsverbandes zwei Tauchpumpen zur Verfügung. Müssen sie beispielsweise einen überfluteten Keller leer pumpen, werden diese Tauchpumpen komplett in das Wasser gelassen. Der Motor der Allzweckpumpe befinde sich dagegen auf der Straße. Lediglich der Schlauch führe dann in den Keller hinunter, erklärt der THW-Ortsbeauftragte Mathias Safhöfer.

Zum Ortsverband Güstrow gehören 25 aktive Helfer. Sie alle haben eine allgemeine Grundausbildung sowie einen Erste-Hilfe-Kursus und eine Funksprechausbildung absolviert. Doch bei allem technischen und fachlichen Wissen: Bei den Einsätzen in den Hochwassergebieten im vergangenen Jahr im Bereich Boizenburg wurde klar, dass eine weitere Pumpe unbedingt nötig ist. „Damit könnten wir in Zukunft noch effektiver helfen“, sagt Mathias Safhöfer.

Neben genügend finanziellen Ressourcen mangelt es dem THW auch an neuen Mitgliedern. „Wir beanspruchen natürlich einen großen Teil der Freizeit unserer Helfer, das schreckt viele ab“, so Daniel Klaeske. Mehr als ein bis zwei neue Helfer in einem halben Jahr stoßen in der Regel nicht zu den Güstrowern, fügt Mathias Safhöfer hinzu. „Es ist sehr schwer, neue Helfer zu finden. Wir freuen uns über jeden, der uns unterstützen möchte.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen