THW sucht Helfer

Ortsgruppe Güstrow mit Entwicklungspapier 2020

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31. Juli 2014, 23:30 Uhr

Das Technische Hilfswerk (THW) Güstrow braucht mehr Mitstreiter. Die Zahl von aktuell 26 Helfern soll auf 40 aufgestockt werden, so steht es in einem jetzt verabschiedeten Entwicklungspapier 2020 der Ortsvereinigung Güstrow. Die Kinder- und Jugendarbeit wolle man ausbauen, heißt es weiter. Derzeit bereite man 27 Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 17 Jahren spielerisch auf einen späteren THW-Dienst vor. Auch künftig strebe man eine Minigruppe mit mindestens zehn Kindern und eine Jugendgruppe mit 15 Jugendlichen an.

„Die Helferzahlen stagnieren. Da ergeht es uns wie anderen ehrenamtlich getragenen Organisationen auch“, sagt Mathias Safhöfer. Das führe dazu, dass die Helfer universell eingesetzt werden müssten, berichtet der Ortsbeauftragte. Schwierig sei es Führungspositionen zu besetzen und Betreuer für die Kinder- und Jugendarbeit zu finden. „Wir müssen neue Einsatzkräfte gewinnen und es muss uns gelingen, dass Jungen und Mädchen aus der Jugendabteilung in den Einsatzdienst wechseln“, betont Safhöfer. Das könne nur erreicht werden, wenn die jungen Leute auch vor Ort bleiben und nicht schon im Zuge der Berufsausbildung Güstrow und die Region verlassen. Also wolle man bei der Ausbildungsplatzsuche unterstützend wirken, nennt der Ortsbeauftragte einen Ansatzpunkt. Andererseits wolle man künftig viele Veranstaltungen in Güstrow nutzen um auf das THW aufmerksam zu machen.

Weiter betont Safhöfer, dass im Entwicklungspapier 2020, das der Ortsverband jetzt verabschiedete, auch die sich wandelnden Anforderungen an den Bevölkerungsschutz und die Katastrophenhilfe einstellen werden. Safhöfer nennt außergewöhnliche Naturereignisse, die ein Klimawandel mit sich bringe.

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