Güstrow : Theater beendet Spielzeitpause

Das Musical für eine Sängerin von Georg Kreisler „Heute Abend: Lola Blau“ präsentiert die Theater- und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz am 18. September in Güstrow.
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Das Musical für eine Sängerin von Georg Kreisler „Heute Abend: Lola Blau“ präsentiert die Theater- und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz am 18. September in Güstrow.

Güstrower Ernst-Barlach-Theater startet am 11. September in das zweite Halbjahr: Abwechslungsreiches Programm im September

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26. August 2015, 06:00 Uhr

Die Spielzeitpause im Güstrower Ernst-Barlach-Theater ist beendet. Am Mittwoch, dem 2. September, öffnet die Theaterkasse wieder für den Kartenkauf bzw. Reservierungen und zum Abschluss der verschiedenen Abonnements. Die Programmhefte 2. Halbjahr 2015 liegen überall aus. Das September-Programm startet am 11. September mit dem 1. Philharmonischen Konzert.

In dem Konzert um 19.30 Uhr unter der Leitung von Sebastian Tewinkel, GMD und Chefdirigent der Neubrandenburger Philharmonie, erklingen: Peteris Vasks: Viatore, Maurice Ravel: Klavierkonzert in G und Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Es-Dur KV 543.

Kabarett mit Ingo Oschmann

Kabarett mit Ingo Oschmann steht am 13. September auf dem Programm des barlachtheaters. Er kommt mit seiner Live-Show „Wunderbar – Es ist ja so!“ nach Güstrow. Sein Programm ist jeden Abend anders und einzigartig. Stand up-Comedy, Zauberkunst, Improvisation, die 1980er-Jahre und so mancher Tiefgang sorgen für einen Abend der Spitzenklasse.

Das Musical für eine Sängerin von Georg Kreisler „Heute Abend: Lola Blau“ präsentiert die Theater- und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz am 18. September um 19.30 Uhr. Inhalt: Lola Blau, lebenslustige Sängerin jüdischer Herkunft, gerät in den Sog der historischen Ereignisse: Wien ist dem Deutschen Reich Adolf Hitlers einverleibt, jüdische Bürger sind seitdem aufs Höchste gefährdet. Glücklicherweise ermöglicht es ihr ein Engagement, in die USA einzureisen. Dort wird sie ein gefeierter Star des amerikanischen Showbusiness. Als sie nach dem Krieg nach Wien zurückkehrt, muss sie zu ihrer Bestürzung feststellen, dass sich dort nichts verändert hat, und dass niemand zu seiner historischen Schuld stehen mag. „Heute Abend: Lola Blau“ ist eine bittere, schwarze Komödie. In zahlreichen wunderbaren Chansons und kleinen Szenen erzählt Georg Kreisler das Schicksal der jüdischen Schauspielerin und Sängerin Lola Blau – und auch ein wenig die Geschichte seines eigenen Lebens.

Katja Ebstein gastiert am 19. September mit ihrem Programm „Na und… Wir leben noch“ auf der Güstrower Bühne. Es gibt scharfzüngige Texte, politischen Humor und poetische Chansons. Bei aller Anerkennung und kommerziellem Erfolg bleiben Ebsteins politische und soziale Instinkte hellwach und scharf. Eine Sängerin und Schauspielerin, die ihre künstlerische Arbeit, wenn nötig, wie eine Waffe einsetzt. Mit Liedern und Texten von Hans Dieter Hüsch, Stephan Sulke, Robert Long, Hermann van Veen, Bertolt Brecht, Georg Kreisler, Konstantin Wecker– um nur einige zu nennen – garantieren Ebstein und ihr Pianist einen spannenden Abend mit kabarettistisch-literarischem Entertainment vom Feinsten.

„Der Froschkönig – Ein Spiel für 1 Apfel und 1 Ei“ heißt das Puppenspiel für Kinder vom Figurentheater Ernst Heiter am 20. September in Güstrow.

Das kritische Schauspiel von Tim Staffel „Alles blau“ bringt das Volkstheater Rostock am 22. September auf die Güstrower Bühne. In dem Monolog erzählt Axel, wie er zusammen mit seinem Kumpel Malte dank Ecstasy, Speed oder Koks die coolsten Reisen gemacht hat und wie genial es ist, einfach abzuheben. Während er auf seinen Freund wartet, ahnt er, dass er sich längst in einem halluzinierten Höhenflug durch Zeit und Raum befindet, der ungebremst auf einen Crash steuert...

Plattdeutsches Stück zum Schluss

Zum Abschluss des Septembers kommen im Güstrower Barlachtheater auch wieder die Plattdeutsch-Freunde auf ihre Kosten. „De acht Millionäre“ heißt am 26. September um 19.30 Uhr die Kriminalkomödie von Robert Thomas, inszeniert von der Fritz-Reuter-Bühne Schwerin. Als den „natürlichen Sohn von Agatha Christie und Marcel Achard“, als „Mischung von Alfred Hitchcock und Feydeau“ feierten die Kritiker den französischen Schriftsteller, Regisseur und Schauspieler Robert Thomas (1927 bis 1989). Seine Kriminalkomödie „Les Batards“, die nun unter dem Titel „De acht Millionäre“ ihre plattdeutsche Erstaufführung erlebt, verspricht actionreiche Unterhaltung, die dadurch auf die Spitze getrieben wird, dass die acht männlichen und weiblichen Hauptrollen von einem Schauspieler dargestellt werden: Christoph Reiche.

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