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Sommertour 2017 : Textilreinigung wird zum Star

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

SVZ-Sommertour macht Station in der Textilreinigung: Branche zeichnet Güstrower Unternehmen für besondere Marketingidee aus.

„Es war sehr interessant. Vor allem die moderne Technik, die die Arbeit automatisiert, hat mich beeindruckt“, lobte Wolfgang Becker die heutige SVZ-Sommertour in der T&W Textilreinigung und Wäscherei GmbH in der Güstrower Speicherstraße. Er und seine Frau Anita gehören zu Stammgästen der Sommerreise, mit der SVZ ein Blick hinter die Kulissen von Betrieben, Einrichtungen oder Häusern ermöglicht. An ihrer Seite hatten sie zwei von ihren vier Enkelkindern: Avril und Merlin Becker.


Investitionen an der Mangelstrecke geplant


Die 13- und der 17-Jährige leben in England, verleben einige Ferientage in Güstrow und begleiteten die Großeltern gern. Merlin Becker: „Mir hat imponiert, wie schnell hier Wäsche gewaschen und Kleidung gereinigt werden.“ Besonders staunte er in der Reinigung, wie maschinell ein Hemd pikobello gebügelt wird. An der automatisierten Legestrecke durfte er sogar ein Handtuch in den Automaten schieben.

Geführt wurden die SVZ-Leser von Inhaber Michael Trost. Er informierte, dass 24 Angestellte pro Tag drei Tonnen Wäsche waschen und 150 Teile reinigen. Der Güstrower Betrieb hat 900 gewerbliche Kunden, darunter Pensionen, kleinere und mittlere Hotels, Arztpraxen, Kitas, Pflege- und Behindertenheime sowie Feuerwehren. Sie kommen aus dem ganzen Land. Private Kunden können Wäsche in 24 Annahmestellen abgeben. „Außerdem haben wir einen Hauslieferservice bzw. einen Hol- und Bringeservice, der gern von älteren Menschen genutzt wird“, erläuterte Trost.

Alle Kunden können sich in Güstrow darauf verlassen, dass sie Bettwäsche, Gardinen, Bekleidung oder Teppiche in hoher Qualität gewaschen oder gereinigt zurückbekommen. Der jüngste dokumentierte Nachweis stammt vom 1. August. Dieses Datum steht unter einer Urkunde, die der Firma bescheinigt, die Bedingungen für „eine sachgemäße qualitätsgesicherte Wäschepflege von Haushalts-, Objekt und Krankenhaustextilien“ mit moderner Technik zu erfüllen. Diesen Weg will das Unternehmen weitergehen. „Wir werden in die Mangelstrecke investieren, um die Arbeit zu erleichtern und effektiver zu gestalten“, betonte Trost. Stolz teilte er auf eine Frage von Winfried Holzlehner mit, dass die Firma umweltgerecht arbeitet. „Wir verwenden so wenig Wasser und Chemie wie möglich. Wurden früher 40 Liter Wasser pro Kilogramm Wäsche verbraucht, sind es heute sechs Liter“, berichtete er.

Sehr viel Wert legt Michael Trost auf den direkten Kontakt mit den Kunden. „Wir wollen ihnen vermitteln, dass unsere moderne Wäscherei nicht mehr mit früher zu vergleichen ist und nichts mehr an eine Knochenmühle erinnert“, hob er hervor. Aus diesem gewollten Kontakt mit Tagen der offenen Tür, mit Führungen wie gestern und Ausstellungen entwickelte Michael Trost ein besonderes Marketing. Das wird am 8. September gewürdigt. Michael Trost reist nach Starnberg, um für diese Marketingidee den „Star 2017“ der Textilreinigungsbranche entgegen zu nehmen.













































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