Dorffest : Tanzende Nonnen und Hunde, die aufs Wort hören

Unter anderem unterhielten die lustigen Nonnen das Publikum.
Unter anderem unterhielten die lustigen Nonnen das Publikum.

Viele Helfer beim Dorffest in Glasewitz: Junge Hundesportverein präsentierte sich

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03. August 2015, 23:05 Uhr

Für den jungen Hundesportverein Glasewitz war das Dorffest eine gute Gelegenheit, sich mit einem umfangreichen Schauprogramm vorzustellen. Für die Bewohner wurden am Sonnabend aber auch Kremserfahrten angeboten, Stiefel wurden möglichst weit geworfen und die Familien Schröder und Böhme boten mit ihren lustigen Nonnen ein aufheiterndes Programm.

„Glasewitz ist schon lange ein aktives Dorf“, sagt Andreas Schnee, der früher als Kulturchef und heute als stellvertretender Bürgermeister alles mit organisiert. Das Fest wurde von vielen Einheimischen, aber auch von Firmen unterstützt. So wurden nicht nur die Gutscheine für die Preisträger beim Stiefelweitwurf und beim Glücksrad gesponsert, sondern auch die Kremserfahrten durch das Dorf. Dass der Hundesportverein nun dabei ist, ist auch den derzeit elf Mitgliedern zu verdanken. Sie zeigten zum Beispiel das Apportieren oder auch Übungen aus dem Schutzdienst. Im Verein sind u.a. Ilona und Rolf-Peter Dielitz aus Dummerstorf aktiv. Sie züchten Deutsche Schäferhunde und Deutsche Kleinspitzel und sind froh, hier einen Verein gefunden zu haben. „Hier wird so gearbeitet, wie wir uns das vorstellen“, sagt Ilona Dielitz. Grit Goldbach als Bürgermeisterin freute sich über die Vorführung des Vereins. „Sie haben ein schönes Bild zu bieten“, sagt sie. Doch es sollten alle genannt sein, die sich bei der Getränke- und Essenversorgung beteiligten, mit den Kindern Stoffbeutel bemalten oder auch im Hintergrund mitarbeiteten. „So wachsen wir wieder ein bisschen mehr zusammen“, ist Grit Goldbach überzeugt.

Seit vergangenem Jahr ist sie Bürgermeisterin und hat sich inzwischen eingearbeitet. Demnächst soll es an die Renovierung des Gemeindezentrums gehen. „Wir wollen sehen, dass wir im Januar damit beginnen können“, sagt sie. Zuerst muss das Geld dafür da sein. Gerade wurde ein Rasentraktor mit Anhänger gekauft, über den sich die Gemeindearbeiter freuen.

Gefeiert wird in Glasewitz übrigens häufig. Halloween, Preisskat und Weihnachtsfeier gehören zum Dorf dazu. Die Senioren kommen regelmäßig zusammen. Zweimal pro Woche wird von Frauke Hillenberg und Ellen Tackmann Sport angeboten. Außerdem organisieren sie Ausflüge nach Warnemünde oder Bowling für alle. „Es ist wichtig, dass Leute zueinander finden“, meint Grit Goldbach. Sie möchte ihren Teil dazu beitragen.

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