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Ernst-Barlach-Theater : Tanz, Musik und Puppenspiel

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Das Güstrower Ernst-Barlach-Theater lädt im Februar zu Veranstaltungen ganz unterschiedlicher Genres ein.

von
erstellt am 01.Feb.2017 | 12:00 Uhr

Mit acht Veranstaltungen will das Ernst-Barlach-Theater vermutlich eher triste Wintertage im Februar etwas aufhellen. Es beginnt bereits am Freitag, 3. Februar mit dem 6. Philharmonischen Konzert. Auf dem Programm stehen Franz Liszts „Les Préludes“, sein Klavierkonzert Nr. 1 Es-Dur und Béla Bartóks Konzert für Orchester. Solist ist am Piano ist Frank Dupree. Zu Gast ist die Neubrandenburger Philharmonie. Das 6. Philharmonische Konzert wird von Josep Caballé-Domenech als Gast dirigieren. Er leitete u.a. so bedeutende Klangkörper wie das Royal Philharmonic Orchestra London, das Tonhalle Orchester Zürich und das WDR Sinfonieorchester Köln.

Mit ihrem Programm „Nie wieder vielleicht“ ist Marlene Jaschke am 11. Februar im Barlachtheater zu Gast (ausverkauft!). Mit ihrem neuen Programm feiert die Hamburger Komikerin Jutta Wübbe in diesen Tagen ihr 30-jähriges Bühnenjubiläum – ganz bescheiden und ohne Medienrummel.

„Das Häuschen irgendwo“ (12. Februar) ist ein Musical nicht nur für Kinder nach dem Kinderbuch von Sabine Maria Schöneich, präsentiert von der Little Opera. Die Geschichte ist aktueller denn je. Das Musical handelt von Toleranz gegenüber Andersartigkeit, Mitgefühl, (Gast-) Freundschaft und Zusammenhalt. Die Geschichte: Seit Monaten treibt sich der schwarze Kater Herr Schiefbahn auf der Straße herum.
Keiner will ihn. Entkräftet fällt er in den Garten vom Häuschen Irgendwo. Wie von Zauberhand öffnet sich die Tür, denn das Häuschen gibt jedem ein Zuhause, der in Not ist.

Rasant und temporeich wird es mit „The Spirit of Ireland“ am 17. Februar. Die Besucher erwartet eine großartige Mischung aus energiegeladener Tanzshow und ursprünglich-keltischer Livemusik. Die live getanzte Show vereint die besten irischen Stepptänzer, herausragende Musiker und erstklassigen Gesang.

Die Fritz-Reuter-Bühne ist am 18. Februar mit der Komödie von Pam Valentine „Gaude Geister“, in Güstrow zu Gast. Verschwundene Schlüssel, die an den unmöglichsten Orten wieder auftauchen, Vasen, die wie von Geisterhand durch den Raum wandern und schief hängende Bilder, obwohl man sie vor wenigen Sekunden gerade gerückt hat – das sind nur die geringsten Probleme, mit denen sich der Makler Markus Weber in der Schausterkaat herumschlagen muss. Nach dem frühen Tod des berühmten Krimiautors Jakob Kehlmann und seiner Frau Susi geistert das Paar in seinem ehemaligen Refugium umher, weil ihm der Zutritt zum Himmel verweigert wurde.


„Noten in Not“ – ein Konzert für Kinder


Ein Kinderkonzert mit derNeubrandenburger Philharmonie erkling am 23. Februar für Kindergartenkinder und Grundschüler. Überschrieben ist es mit „Noten in Not“. Ohrwurm Olaf wohnt im Notenarchiv der Neubrandenburger Philharmonie. Löcher mag er am liebsten. Gerade hat er eine besondere Entdeckung gemacht – die „Variationen über ein Thema von Haydn“, von einem gewissen Johannes Brahms. Mmmmh lecker!

Europas größte Genesis Tribute Show lockt am 24. Februar ins Ernst-Barlach-Theater. Genesis und die Melodien ihrer weltbekannten Hits sind auch heute nahezu jedem bekannt. Anfangs als Geheimtipp gehandelt, entwickelte sich die Gruppe unter Peter Gabriel zur Kultband der Progressive Rock-Szene, bevor sie unter Phil Collins zu Megastars avancierten und auf gigantischen Stadionbühnen vor einem Millionenpublikum auftraten. Ihren Wurzeln blieben sie dabei stets treu und präsentierten ihren Fans auch ältere und komplexere Werke ihres Schaffens. Genesis live so nah wie nur möglich kommen, aber dennoch mit einer persönlichen Note versehen, die als Hommage an die großen Vorbilder zu verstehen ist – das ist das Motto von „Geneses”.

Das Figurentheater Winter beschließt das Monatsprogramm am 26. Februar mit dem Stück „Kim im Wilden Westen“. „Wir sind doch nicht im Wilden Westen, wo jeder sich nimmt, was er will“, sagt Kims Mutter oft, so dass Kim nun unbedingt den Wilden Westen sehen möchte. Ihr Onkel Old Willi kennt sich dort aus. Von ihm wünscht sie sich ein Westernabenteuer zum Geburtstag.
Old Willi fällt die Karte zu seiner kleinen Goldmine ein, das wäre ein passendes Geschenk. Im Laufe ihrer Abenteuerreise erfährt sie mehr. Die Begegnung mit der anderen Welt lässt sie sensibler werden. Zunächst wird das eigene Erlebnis wichtiger als das Habenwollen, dann tritt das gemeinsame Erleben an die erste Stelle.

Theaterkasse: Franz-Parr-Platz 8, Telefon 03843 684146, Geöffnet Mittwoch bis Freitag 12 bis 18 Uhr


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