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Güstrower Anzeiger

23. November 2017 | 08:49 Uhr

20 Fragen : Tante Gitti kennt jeder Liessower

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

20 Fragen an Brititte Göde in Liessow / Als der Kita-Trägerverein 2003 in Insolvenz ging übernahm sie die Kindertagesstätte

von
erstellt am 14.Aug.2014 | 17:04 Uhr

Tante Gitti ist Liessowerin durch und durch. Brititte Göde ist 1952 in dem Dorf geboren, wo sie heute noch mit der Familie lebt. Sie ging hier zur Schule, machte Abitur in Güstrow, wurde Lehrer für Deutsch und Russisch. Eine Krankheit vermieste ihr damals den Berufsstart. Nur kurz war sie Lehrerin und ging später als Erzieherin in den Kindergarten. Nach einem Exkurs in die Sozialarbeit arbeitete sie wieder im Liessower Kindergarten, als der Trägerverein 2003 Insolvenz anmeldete. Auf Drängen der Eltern und weil man sich Liessow ohne Kindertagesstätte nicht vorstellen mochte, übernahm sie die Kita in private Hand und führt sie seither. Derzeit werden 40 Kinder dort betreut. Brigitte Göde ist verheiratet, hat zwei Söhne und drei Enkelkinder.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?

Im Garten auf unserer Terrasse.
Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Ich würde dafür sorgen, dass mehr für die Kinder und Jugendlichen nach der Schule, also im Freizeitbereich getan wird. Außerdem liegt mir daran, die älteren Bürger mehr in das Dorfleben zu integrieren. Das Leben auf dem Lande soll schön sein, ein Miteinander.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Im Kindergarten verbringe ich die meiste Zeit, auch an den Wochenenden.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Mit dem Sammeln von Steinen und Kartoffeln und später als Betreuerin in einem Ferienlager.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Für neue Schulbücher.
Was würden Sie gerne können?
Ich würde gern ein Kinderbuch oder einen Roman schreiben.
Was stört Sie an anderen?
Das sind vor allem solche Eigenschaften wie Unehrlichkeit, Missgunst, Intoleranz und Gleichgültigkeit.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?

Ich lache viel im Kindergarten, aber auch herzlich über meine jüngste Enkeltochter Alicia.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Ich war krank und bin viel zu spät zum Arzt gegangen.
Wer ist Ihr persönlicher Held und warum?
Das waren stets meine Eltern. Sie waren mein großes Vorbild und stets für mich da. Ich verdanke ihnen so vieles.
Welches Buch lesen Sie gerade?
Im Moment fehlt mir die Zeit ein Buch zu lesen. Aber ich lese sehr gern historische Romane.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Eine Sendung, die ich unbedingt sehen muss, gibt es nicht. Gern und oft schaue ich aber den Tatort, das Nordmagazin und die Tagesschau.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Man kann mich bei einer Karnevalsveranstaltung treffen. Fußball sehe ich mir eher im Fernsehen an ebenso wie Boxen.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Rolf Zukowski, weil er ein Herz für Kinder hat genau wie ich.
Wenn Sie kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Ich koche vorwiegend deutsche Gerichte, probiere aber auch viele andere Sachen aus.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Das ist das Lied von Ute Freudenberg „Jugendliebe“.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Das ist eine Uhr, die ich damals von meinem Freund bekommen habe. Es war meine erste Uhr.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Ich möchte eine Kreuzfahrt nach Norwegen machen.
Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentner?
Wenn ich Rentnerin bis möchte ich gesund bleiben und all die Dinge tun, für die ich jetzt keine Zeit habe.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Am besten Oliver Bartels, Chef der Freiwilligen Feuerwehr in Liessow. Er hilft unserem Kindergarten immer ganz toll.











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