Weihnachtsbäume : Tannen bis zu fünf Meter Höhe

Weihnachtsbaumverkauf am Sonnabend in Forstämtern Güstrow und Bossow / Verkauf bei Familie Schippmann in Weitendorf läuft schon

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12. Dezember 2013, 06:00 Uhr

Dicht an dicht stehen große wie kleine Weihnachtsbäume nebeneinander. Es sind vor allem die allseits beliebten Nordmanntannen, die beim Forstrevier Bossow – direkt an der B 103 gelegen – seit vielen Jahrzehnten wachsen. Beliebt sind auch die Verkaufstage, die alljährlich kurz vor Weihnachten auf dem Gelände des Forstreviers stattfinden. Kommenden Sonnabend von 9 Uhr an ist es beim Forstrevier Bossow soweit. „Wir werden davor keine Bäume verkaufen. Darauf weisen wir noch einmal ausdrücklich hin“, sagt Frank Zerbe, Leiter des Forstamtes Sandhof, zu dem das Revier Bossow zählt. Zerbe geht sogar noch einen Schritt weiter: „Da in den vergangenen Jahren immer wieder auch Bäume gestohlen wurden, werden wir in diesem Jahr mindestens drei Wildkameras aufbauen und diesen Bereich überwachen.“ Anders könne man dem Weihnachtsbaumklau nicht entgegen wirken.


Glühwein und Wildbratwurst beim Weihnachtsbaumkauf


Doch vor allem geht es dem Forstamtsleiter um einen schönen Tag. In Bossow wird ein großes Zelt aufgebaut, neben Glühwein wird es auch Wildbratwurst vom Grill geben. „Jeder kann herkommen und sich seinen Baum aussuchen und dann selbst schlagen. An einem Tag haben wir in den vergangenen Jahren schon mehr als 700 Bäume verkauft“, erinnert der Forstamtsleiter und hofft wieder auf viel Zulauf.

Ebenfalls am 14. Dezember läutet auch das Forstamt Güstrow die diesjährige Weihnachtsbaum-Saison ein. Von 8.30 bis 15 Uhr öffnet das Forstamt in der Gleviner Burg 1 seine Pforten und lädt zum Kauf des Weihnachtsbaumes ein. Nordmanntannen aber auch Küsten- und Colorado-Tannen stehen hier in ausreichender Zahl zur Verfügung. „Zusätzlich zu den Vorjahren bieten wir am Sonnabend auch Großbäume bis zu fünf Metern an, da sie wieder verstärkt nachgefragt sind“, sagt Forstamtsmitarbeiter Thomas Langer. Mit Ausnahme der Großtannen musste sich das Forstamt jedoch anderweitig umschauen. „Wir haben nur noch kleine Flächen, auf denen wir gezielt Weihnachtsbäume heranziehen. Diese sind jedoch erst kniehoch und noch nicht verwendbar“, erläutert Langer. Zusätzlich zum Weihnachtsbaumverkauf ist auch ein Familienausflug ins Forstamt durchaus lohnenswert. „Holzkünstler, eine Bläsergruppe, Gulasch und Glühwein und der Verkauf von Wildfleisch bilden ein buntes Rahmenprogramm“, so Langer. Wer seinen Baum stattdessen lieber auf eigene Faust schlagen möchte, wird alternativ in den Suckower Tannen fündig. Mit eigener Axt und Säge können Küstentannen, serbische Fichten und vereinzelt auch Nordmanntannen im Waldgebiet geschlagen werden.

Schon längst im Weihnachtsfieber ist mittlerweile traditionell Familie Schippmann in Weitendorf. Gleich acht Familienangehörige widmen sich hier schon seit dem 1. Dezember täglich von 8 bis 18 Uhr dem Verkauf der eigenen Weihnachtsbäume, vorrangig Nordmanntannen und Blautannen. „Bisher läuft es nur langsam an, ab dem Wochenende sollte es dann aber so richtig los gehen“, weiß Sigrun Schippmann aus Erfahrung zu berichten. Glühwein und Rauchwurst, eine Feuerschale und ein nettes Gespräch mit den Schippmanns lassen sich in Weitendorf mit der Wahl des richtiges Baumes wunderbar verbinden.

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