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Radtour genüssliches Güstrow : Süßer Auftakt bei zweitem Anlauf

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Am Sonnabend ging es bei der Fahrradtour „Genüssliches Güstrow“ nach Rühn und Bützow.

Der Auftakt im April war noch dem misslichen Wetter zum Opfer gefallen. So erlebte das vom Verein Güstrow-Tourismus und dem Fahrradclub Rostock unterbreitete Angebot einer Fahrradtour „Genüssliches Güstrow“ am Sonnabend seine Premiere. 16 Pedalritter hatten sich dazu auf dem Museumshof eingefunden, um die unter dem Motto „Die Süße“ stehende Fahrt nach Rühn und Bützow in Angriff zu nehmen.

Süß gestaltete sich schon der Auftakt: Bäcker Jens Kubin hatte für ein herzhaft-süßes Frühstück gesorgt, nach dessen Genuss sich die Fahrradfahrer auf die knapp 50 Kilometer lange Tour machten. Regionale Erzeuger in das Projekt einbeziehen und die kulinarische Vielfalt der Gegend kennen lernen waren zwei Gründe, dieses Projekt aus der Taufe zu heben. „Sport und Genuss müssen sich ja nicht ausschließen, und das Fahrrad passt doch sehr gut in unsere Region“, denkt Vereinschefin Anett Zimmermann, die sich die Tour nicht entgehen ließ.

Unterschiedlich die Motivation der Teilnehmer. Auf einen erlebnisreichen Tag freute sich die Güstrowerin Solveig Wittenburg, die besonders gespannt auf die Bienenzucht von Egbert Zielke war, die ebenfalls als Station auf dem Programm stand. Mit einer kleinen Gruppe von Radlern war Gerd Gozemba aus Ribnitz-Damgarten in die Barlachstadt gekommen. „Wir sind sehr viel auf dem Darß unterwegs und wollen die Gelegenheit nutzen, andere Regionen kennen zu lernen“, sagte er. Helmut Tränkler aus Baden-Württemberg verbringt zurzeit einige Urlaubstage in Gremmelin. „Das ist eine wunderschöne Gegend hier, die man vom Auto aus gar nicht so gut genießen kann. Außerdem freue ich mich auf interessante Radwege“, bekannte er.

Angeführt wurde die Tour von Martin Elshoff, stellvertretender Vorsitzender des Landesverbandes des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC). Er lobt die Zusammenarbeit mit dem Tourismusverein, der Güstrow-Information und der Barlachstadt. „Wir entwickeln Projekte zusammen und realisieren sie als Partner gemeinsam. Eine so gute Zusammenarbeit würde ich mir auch mit anderen Kommunen und Vereinen wünschen“, sagt er. Im Landesprogramm des ADFC sind zirka 200 Touren zwischen 20 und 100 Kilometer in ganz Mecklenburg-Vorpommern vorgeschlagen. „Wir legen dabei einen Schwerpunkt auf gemütlich-genussvolle Touren“, versichert Elshoff.

Genussvoll und süß klang die Auftakttour in Güstrow bei Imker Zielke und in der Schokoladerie de prie aus. Und wohl jeder kam auf seine Kosten. Der Urlauber aus Baden-Württemberg erlebte Mecklenburg im Fahrradsattel, die Ribnitzer Gruppe entdeckte neue Radlergebiete und Solveig Wittenburg war total begeistert vom Besuch beim Imker. „Wir durften frisch geschleuderten Honig verkosten. Der Kornblumenhonig war himmlisch und der Höhepunkt der Tour“, schwärmte sie.

Die nächste Tour, betitelt mit „Die Körnige“, steht am 20. August im Kalender. Da geht es unter anderem in die Pasta-Manufaktur nach Niendorf bei Schwaan. Den Abschluss bildet am 24. September „Der Schlussakkord“, wobei die Fischerei in Krakow am See ein Ziel ist.


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