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Wohnblock wird saniert : Südstadt lebenswerter machen

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

WGG saniert Wohnblock in Clara-Zetkin-Straße / Wirtschaftsminister Harry Glawe übergibt Zuwendungsbescheid

von
erstellt am 17.Jul.2015 | 21:00 Uhr

Baufortschritt in der Güstrower Südstadt: Die Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten an dem Wohnblock mit 50 Wohnungen in der Clara-Zetkin-Straße 20 bis 20d gehen planmäßig voran. Die Ende Mai gestarteten Arbeiten sollen bereits Mitte September beendet sein. „Das ist ein weiterer Schritt, um die Südstadt schöner und lebenswerter zu machen“, ist Jürgen Schmidt, Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft Güstrow (WGG) überzeugt. Dass auch das Land diese Maßnahme unterstützt, machte gestern vor Ort der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus, Harry Glawe, deutlich. Er hatte einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 587 830 Euro aus dem Wohnraumförderprogramm des Landes für die WGG mitgebracht.


Baukosten in Höhe von 1,7 Millionen Euro


Dabei handelt es sich genauer gesagt, um ein zinsgünstiges Darlehen, damit die Baukosten von insgesamt 1,7 Millionen Euro getragen werden können. Der Wohnblock aus dem Jahr 1976 wird innen und außen komplett instand gesetzt. Geplant sind unter anderem die Wärmedämmung der Fassade einschließlich Betoninstandsetzung, die Erneuerung der Dacheindeckung, Dämmung, Kellerdecke, der Einbau neuer isolierverglaster Kunststofffenster, die Erneuerung der Balkongeländer sowie die Modernisierung der Heizungsanlage. Darüber hinaus wird auch in die Sanitärinstallation, Malerarbeiten und in die Elektroinstallation investiert. „Mit der Sanierung werden nicht nur wichtige zeitgemäße Wohnungen entstehen, sondern es werden auch Arbeitsplätze im Baugewerbe gesichert“, so Minister Glawe gestern.

Die baugewerblichen Umsätze des Bauhauptgewerbes in Mecklenburg-Vorpommern 2014 betrugen ca. 1,9 Milliarden Euro. „Das sind ca. 320 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Diese Umsatzsteigerung wird zum großen Teil durch den Wohnungsbau getragen. Gerade die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft einschließlich der von ihr jährlich initiierten Bau- und Sanierungsmaßnahmen trägt in erheblichem Maße zur volkswirtschaftlichen Gesamtleistung in Mecklenburg-Vorpommern bei“, sagte Glawe. „Das Bauhauptgewerbe sichert in MV jährlich im Durchschnitt ca. 16 000 Menschen Beschäftigung und leistet damit einen großen Beitrag für die Sozialsysteme“, so der Minister.

Der WGG gehören in Güstrow rund 4400 Wohnungen. Der Leerstand beträgt ca. 1,6 Prozent, das sind 71 Wohnungen.  

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