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Güstrow : Suche nach Verbleib der Greife am Domplatz 16

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Der Güstrower Galerist und Plakatkünstler Gunter Rambow ist auf der Suche nach dem Verbleib der beiden Greife, die einmal vor seinem Haus in Güstrow standen. Bisher ist er bei seiner Suche aber nicht fündig geworden.

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erstellt am 28.Dez.2012 | 10:21 Uhr

Güstrow | Der Güstrower Galerist und Plakatkünstler Gunter Rambow ist auf der Suche nach dem Verbleib der beiden Greife, die einmal nachweislich vor seinem Haus am Domplatz 16 in Güstrow standen. U.a. belegen das die beiden Fotos des Güstrowers Adolf Kegebein. Bisher ist Gunter Rambow bei seiner Suche aber nicht fündig geworden.

Dabei konnte ihm auch der Güstrower Denkmalpfleger Jürgen Höhnke nicht helfen. "Die es wissen müssten, leben alle nicht mehr", so Höhnke. Trotzdem macht er Hoffnung. "Horst Ende, der das Landesarchiv der Denkmalpflege ehrenamtlich betreut, könnte vielleicht etwas dazu sagen. Oder auch die Familie des Bildhauers Lange in Schwerin, die ein umfangreiches Archiv besitzt."

Hoffnung setzt Gunter Rambow aber auch auf diesen Beitrag in unserer Zeitung. "Ich wohne am Domplatz 16 mit meiner Familie und mich interessiert es einfach, was aus den Figuren geworden ist." Rambow betont, dass es ihm nicht um Eigentum gehe, sondern einzig und allein darum, das "Schicksal" der Figuren zu ergründen. Diesen Wunsch reichen wir an Sie, liebe Leser, weiter. Können Sie vielleicht helfen, wissen Sie etwas über die Greife? Schreiben Sie uns!

Zu vermuten - und vermutlich auch zu belegen - ist, dass die Greife eine Bedeutung als Herrschaftssymbole haben müssen. Denn schließlich war das Haus der Ort für Wallensteins Hofgericht. Das war dort eingerichtet worden, nachdem Wallenstein von 1628 bis 1630 als mecklenburgischer Herzog in Güstrow residierte. In die Zeit fiel die Trennung von Verwaltung und Rechtspflege und es entstanden u.a. Hofgerichte. Auch von der Symbolik der Greife, die als Mischwesen aus Tierkörpern gezeigt werden, vermutet Gunter Rambow einen Zusammenhang zur Justiz.

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