Sarmstorf : Sturmtief reißt Bäume aus

Kameraden der Sarmstorfer Feuerwehr räumten den umgestürzten Baum von der Straße.
Kameraden der Sarmstorfer Feuerwehr räumten den umgestürzten Baum von der Straße.

Bei Sarmstorf kippt Baum auf Auto, bei Kröpelin fährt Zug in Hindernis.

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12. März 2020, 18:33 Uhr

Das skandinavische Sturmtief, das gestern den Norden des Landes streifte, richtet auch in der Region Schäden an. So stürzte gestern kurz nach 11 Uhr ein entwurzelter Baum in einem kleinen Bruch an der B103 bei Sarmstorf auf die Straße und traf ein Auto frontal. Offensichtlich war die Erde in der Senke durch die dauerhaften Niederschläge der letzten Wochen so stark aufgeweicht, dass die Wurzeln bei dem gestrigen Sturm keinen Halt mehr fanden. Die Autofahrerin wurde entgegen ersten Befürchtungen nicht verletzt. Die Bundesstraße blieb jedoch rund eine Stunde gesperrt, damit Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Sarmstorf das Gehölz gefahrlos beseitigen konnten.

Genau so viel Glück wie die Verunglückte bei Sarmstorf hatten die Insassen eines Transporters, der in der Gemeinde Mönchhagen im Ortsteil Oberdorf kurz vor 9 Uhr ebenfalls von einem abgeknickten Baum getroffen wurde.

Am Domplatz in Güstrow mussten Flatterbänder rund um die alte Domschule gespannt werden: Vom Dach drohten gelockerte Firststeine herabzustürzen.

Insgesamt hat die kleine Sturmfront 82 sturmbedingte Feuerwehreinsätze im gesamten Landkreis ausgelöst, teilte Sprecher Michael Fengler mit. Zumeist handelte es sich Baumhindernisse auf der Straße. In Kröpelin ist der Zug gegen einen Baum gefahren. In Mönchhagen hat sich das Dach einer Tankstelle gelöst und drohte auf die Schienen zu fallen. Es soll jedoch nirgendwo Verletzte gegeben haben, so der Kreissprecher.

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