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Wirtschaft und Wissenschaft : Studenten bringen frische Ideen ins Badezimmer

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Erfolgreiche Kooperation zwischen dem Bäderstudio Kloth in Güstrow und der Hochschule Wismar.

von
erstellt am 21.Mär.2017 | 05:00 Uhr

Fruchtbare Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft: Auf der Suche nach innovativen Lichtkonzepten für die moderne Badgestaltung wandte sich das Güstrower Bäderstudio Kloth an die Hochschule Wismar. 20 Studenten der Fakultät Innenarchitektur/Gestaltung setzten sich damit in einer Studie auseinander. Jetzt liegt das Ergebnis vor. „Herausgekommen ist ein frischer, junger Impuls von außen auf unser Geschäft und die Zukunft des Bades“, freut sich Geschäftsführer Jörg Kloth. Donnerstag wollen er und seine Frau Monika Kloth die innovativsten Konzepte der Studenten in Güstrow prämieren.

„Wir können aus der Studie für unsere Firma und unsere Kunden viele wichtige Erkenntnisse ziehen“, sagt Monika Kloth. „Mit der Studie der Hochschule bleiben wir auf dem neuesten Entwicklungsstand der Technik und können unseren Kunden die optimale Lichtgestaltung ihres Bades anbieten.“

Erste Ergebnisse der Studie wurden bereits praktisch im Bäderstudio im Güstrower Gewerbegebiet Lindbruch umgesetzt. So findet sich der Gewinnervorschlag im Ausstellungsbereich des Bäderstudios 1:1 wieder. „Das hat uns so gut gefallen, das wir es gleich verwirklicht haben“, sagt Jörg Kloth. „Das war ja auch das Ziel unserer Zusammenarbeit mit der Hochschule.“ Entstanden ist ein Bad mit der optimalen Ausleuchtung. „Es geht heute nicht mehr um die einfache Lampe. Die Möglichkeiten der Beleuchtung sind vielfältig, ob LED oder Lichtschienen, um nur einige zu nennen“, erklärt er. Und ein weiteres wichtiges Ergebnis zieht Kloth aus der Studie für sein Geschäft: „Wir werden unsere komplette Badausstellung nach den neuen Erkenntnissen umgestalten, was die Beleuchtung angeht. Dabei legen wir einen Schwerpunkt auf die Energieeffizienz.“ Wichtig sei auch eine punktuelle Beleuchtung, um die Höhepunkte des Bades mehr in den Mittelpunkt zu rücken, so Jörg Kloth.

Aufgrund des Erfolges will das Güstrower Bäderstudio weiterhin mit der Hochschule Wismar zusammenarbeiten. „Nicht nur uns bringt diese Kooperation etwas, sondern auch den Studenten“, unterstreicht Kloth. „Unsere Sichtweise hat sich erweitert und die Studenten haben profitiert, weil sie Erfahrung in der Praxis sammeln konnten. Das ist für ihre spätere Arbeit als Innenarchitekten wichtig.“ Das erste Projekt sei zwar abgeschlossen, aber weitere könnten folgen, denkt Jörg Kloth. „Es geht um neue Ideen. Da hat die junge Generation einen frischen Blick. Neue Projekte, zum Beispiel in Bezug auf die Farbgestaltung von Bädern, könnte ich mir vorstellen.“  

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