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Strassen : Straßensanierung Güstrow: Fahrplan bis 2017 steht

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Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Mehr als 15 Millionen Euro werden in grundhaften Ausbau investiert / Bau- und Verkehrsausschuss der Stadtvertretung stimmt Maßnahmeplan zu

Der Fahrplan für die Straßensanierungen bis 2017 in der Barlachstadt Güstrow steht. Mehr als 15 Millionen Euro sollen in den grundhaften Ausbau der Straßen fließen, so das ehrgeizige Programm. Auf der kommenden Stadtvertretersitzung wird den Abgeordneten die Fortschreibung des Maßnahmeplans zur Straßensanierung 2014 bis zum Jahr 2017 präsentiert. Jetzt wurde das Konzept bereits im Bau- und Verkehrsausschuss vorgestellt, der dem Plan einstimmig zustimmte.

„Was die Straßensanierung angeht, haben wir 25 Jahre nach der Wende in Güstrow einen vorzeigbaren Stand erreicht“, verkündete Jane Weber, Leiterin des Stadtentwicklungsamtes, den Ausschussmitgliedern zu Beginn ihrer Vorstellung des Maßnahmeplans. Nicht nur die Vorhaben für dieses Jahr stehen bereits fest (SVZ berichtete), sondern auch für die kommenden Jahre. Im Jahr 2015 ist in der Altstadt die Sanierung der Mühlenstraße geplant. Als Sanierungsvorgaben in der Schweriner Vorstadt ist die Kösterstraße aufgrund ihres schlechten Zustandes vorgesehen. Im sonstigen Stadtgebiet ist der Ausbau der Straße Industriegelände zwischen der Ulrichstraße und der Straße Am Alten Hafen im Maßnahmeplan berücksichtigt.

Die Planungen für das Jahr 2016 sehen in der Altstadt die Schnoienstraße, mit dem letzten Teilabschnitt zwischen Armesünderstraße und Flethstaken, und die Philipp-Brandin-Straße vor. Zudem sollen die Hagemeister Straße, die Heinrich-Borwin-Straße und bei entsprechender Nachfrage nach Wohnbauflächen der 3. Bauabschnitt Hengstkoppelweg realisiert werden.

Im Jahr 2017 folgen in der Altstadt das Vorhaben Armesünderstraße, in der Schweriner Vorstadt der Spaldingsplatz und die Erschließungsanlagen der Hagemeisterstraße (2. Bauabschnitt), der Kiebitzweg und die Werlestraße. Die großen Bauvorhaben Markt und Franz-Parr-Platz bleiben noch übrig, so Jane Weber.

Der Gesamtinvestitionsbedarf aller Beteiligten (Stadtwerke Güstrow, Städtischer Abwasserbetrieb und Barlachstadt) wird in der vier Jahren im Sanierungsgebiet „Altstadt“ auf 3,1 Millionen Euro geschätzt. Die Ausbaulängen der Erschließungsanlagen summieren sich auf 622 Meter Fahrbahnlänge. In der Schweriner Vorstadt liegt der Investitionsbedarf bei 3,3 Millionen Euro bei einer Ausbaulänge von 659 Metern über alle vorgesehenen Maßnahmen und im sonstigen Stadtgebiet sollen auf einer Gesamtlänge der geplanten Maßnahmen von 3502 Metern insgesamt neun Millionen Euro investiert werden, informiert Jane Weber.

Für die Folgejahre nach 2017 sind im Maßnahmeplan mit der Planung die Vorhaben Heiliggeisthof und Krückmannstraße (1. BA) im Sanierungsgebiet „Altstadt“ und im sonstigen Stadtgebiet die Vorhaben Dr. Külz-Straße, Seidelstraße, Schliemannstraße und Alt-Güstrower-Straße enthalten.


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erstellt am 09.Jan.2014 | 06:00 Uhr

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