zur Navigation springen
Güstrower Anzeiger

17. Dezember 2017 | 14:59 Uhr

Güstrow : Straßenbau mit und „ohne Ende“

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Freitag Freigabe der Rostocker Chaussee / In der Innenstadt wird weiter gebaut

Mit der Freigabe der Rostocker Chaussee am Freitagnachmittag steht in dieser Woche das wohl bedeutendste Straßenbauvorhaben nach der Brückenerneuerung vor seiner Vollendung.

Weiter gebaut wird jedoch seit Jahren auch an anderen, innerstädtischen Straßen der Kreisstadt. Bis Ende November, so sehen es die Planungen vor, soll z.B. die Elisabethstraße komplett fertig sein. „Der Bautenstand befindet sich innerhalb des Bauzeitenplanes“, informierte Bürgermeister Arne Schuldt, nachdem nach Fertigstellung des 1. Bauabschnittes schon vergangenes Jahr die Baustelle im Winter ruhte. Bereits befahrbar ist ein erster Teilabschnitt bis zur Klevenowstraße des im März mit dem 2. Bauabschnitt fortgesetzten Sanierungsvorhabens. Derzeit konzentriert sich die Arbeit auf den Kanalbau und auf die Verdichtung. Dabei sind die Rohre unter dem Straßenkörper verlegt, ergänzt wird der Tiefbau noch unter den künftigen Fuß- und Radwegen.

Ebenfalls in der Schweriner Vorstadt wurde im Juni mit der Sanierung der Spaldingsstraße begonnen. Kurz vor der Fertigstellung steht da die Erneuerung der Ver- und Entsorgungsmedien unter dem Straßenkörper. Städtischer Abwasserbetrieb und Stadtwerke sind praktisch durch, auch die Gas- und die Trinkwasserleitungen liegen im Erdreich. Somit konnte es mit dem Straßenbau losgehen gehen, so dass auch hier Ende November als Abschluss der Bauarbeiten angepeilt wird.

Komplizierter als gedacht erweist sich dagegen der 2. Bauabschnitt in der Schnoienstraße. Nach einem guten Start zwischen Tiefetal und Armesünderstraße offenbarten sich dort einige bautechnische Probleme. „Ordentliche Verdichtungswerte waren trotz geplanter verstärkter Aufbauten nicht zu erzielen“, erklärt Bürgermeister Schuldt. So hätten veränderte Technologien zur Verbesserung des Baugrundes sowie für die Fahrbahnoberfläche selbst gefunden werden müssen. Dabei sei die in diesem Abschnitt dichte Bebauung zu berücksichtigen gewesen, beschreibt Schuldt einen wichtigen Aspekt. Inzwischen habe man aber eine Lösung gefunden, mit der die nötige Verdichtung des Schichtenaufbaus erreicht werde. Ob nun der geplante Abschlusstermin der Arbeit – vorgesehen in diesem Jahr – gehalten werden kann, ist derzeit aber noch offen. Der 3. Bauabschnitt, bis Fletstaken, ist erst für 2016 geplant.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen