Ausbildung : Stolz auf jedes „Seepferdchen“

Die 21-jährige Carolin Sass hat in der Güstrower „Oase“ Fachangestellte für Bäderbetriebe gelernt und wurde jetzt fest übernommen.
Die 21-jährige Carolin Sass hat in der Güstrower „Oase“ Fachangestellte für Bäderbetriebe gelernt und wurde jetzt fest übernommen.

Ausbildungsjahr 2014 gestartet / Güstrowerin hat Traumjob gefunden

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04. Februar 2014, 06:00 Uhr

Wer gut ins Ziel kommen will, sollte optimal starten. Diese Maßgabe gilt auch bei der Suche nach Ausbildungsplätzen. Spätestens jetzt mit dem Erhalt der Halbjahreszeugnisse sollte die Ausbildungsplatzsuche beginnen, rät die Industrie- und Handelskammer Rostock. Für die Wirtschaft ist das Thema Ausbildung existenziell. Für Unternehmer ist deshalb wichtig, Jugendliche für das Berufsleben zu interessieren und ihnen Perspektiven aufzuzeigen. Ein Beispiel sind auch die Stadtwerke Güstrow. Hier lernen gerade zwölf Auszubildende. Unter ihnen war bis vor kurzem noch die 21-jährige Carolin Sass, die mittlerweile ihre Ausbildung zur Fachangestellten für Bäderbetriebe im Güstrower Freizeitbad „Oase“ beendet hat und übernommen wurde. „Mir gefällt die Arbeit mit Menschen und für sie da zu sein. Vor allem freut es mich immer wieder, wenn nach einem erfolgreichen Schwimmunterricht ein kleines Kind stolz mit dem ,Seepferdchen’ die ,Oase’ verlässt“, erklärt Carolin Sass, warum sie sich für diesen Berufsweg entschieden hat.

Neben der Beaufsichtigung und Kontrolle des Badebetriebes in der „Oase“ erteilt sie auch Schwimmunterricht und überwacht regelmäßig die Wasserqualität der unterschiedlichen Becken. Doch nicht nur das gehört zu ihren Aufgaben: „Die regelmäßigen Aufgüsse in der Sauna sind ebenso Teil meiner Arbeit, wie auch die Kinder-Animation, zum Beispiel bei Neptunfesten oder bei Kindergeburtstagen“, erzählt Carolin Sass.


Verantwortlich für Sicherheit der Bade- und Saunagäste


Die Ausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe dauert drei Jahre und ist sehr vielfältig. Es werden neben den bereits genannten Aufgaben auch Inhalte wie Bädertechnik, Sporttheorie, Schwimmen und Retten in der Praxis sowie Wasseraufbereitung, Marketing und Rechts- und Verwaltungskunde gelehrt. Wichtig sind vor allem das Schwimmabzeichen „Silber“ und ein erfolgreiches Bestehen des Rettungsschwimmerkurses. Beides besitzt Carolin Sass natürlich. Als ausgebildete Fachangestellte für Bäderbetriebe ist sie nun in erster Linie verantwortlich für die Sicherheit der Bade- und Saunagäste. Sie kontrolliert auf ihren regelmäßigen Rundgängen alle Bereiche: „Natürlich kann es mal sein, dass sich ein Nichtschwimmer zu weit ins tiefe Becken vorwagt oder ein Saunagast es mit dem Kreislauf zu tun bekommt. Dann sind wir sofort zur Stelle und sichern die Notfall-Erstversorgung ab“, sagt sie. Dafür gibt es in der Oase extra einen Erste-Hilfe-Raum. Solche Rettungseinsätze werden regelmäßig geübt, damit im Ernstfall alles reibungslos läuft.

Ihre Festanstellung nach ihrer Ausbildung würde ihr zudem eine gute berufliche Perspektive geben, unterstreicht die 21-Jährige.

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